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Fakten zur Regierungspolitik

Berlin, 6. November 2017
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Weltklimakonferenz in Bonn

Pariser Abkommen ins Laufen bringen

Pariser Abkommen ins Laufen bringen

Auf der Agenda stehen Arbeiten zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Außerdem bietet die Tagung Raum, um Ideen und Projekte aus aller Welt zum Thema Klimaschutz zu präsentieren und auszutauschen.

Das Pariser Klimaabkommen wurde 2015 beschlossen und ist 2016 in Kraft getreten – damit ist es der am schnellsten in Kraft getretene internationale Vertrag aller Zeiten. Aktuell haben 169 Staaten das Abkommen ratifiziert. Ziel des Vertrages: Den weltweiten Anstieg der Durchschnittstemperatur stoppen und möglichst auf 1,5 Grad Celsius begrenzen.

Kleiner Temperaturanstieg – große Wirkung

Weltweit ist die Temperatur in den letzten hundert Jahren im Durchschnitt bereits um fast ein Grad gestiegen. Ein Anstieg um mehr als zwei Grad würde immense Schäden verursachen und wäre eine Entwicklung, die sich nicht zurückdrehen lässt. Schon jetzt zeigen sich die Folgen des Klimawandels: in Wetterextremen und der Zunahme von Hochwassern und Dürren.

Vorarbeiten zum neuen Regelwerk

Mit dem Pariser Abkommen verpflichten sich die Staaten, ihren Treibhausgasausstoß zu verringern oder gering zu halten. Dafür setzen sie sich selber nationale Ziele, sogenannte NDC (Nationally Determined Contributions). Das Abkommen sieht vor, diese Ziele und Strategien regelmäßig zu überprüfen und nachzubessern – doch dazu müssen sie vergleichbar und überprüfbar sein. Wie das geschehen kann ist ein Thema der Konferenz. Die Staaten werden in Bonn Textvorschläge für die Richtlinien dazu erarbeiten. Den Beschluss über das Ergebnis, das sogenannte Regelbuch, sieht der Zeitplan für die Weltklimakonferenz 2018 in der polnischen Stadt Kattowice vor.

Deutschlands Engagement für die Klimaziele

Deutschland hat das Pariser Abkommen 2016 ratifiziert. Die Bundesregierung engagiert sich international auf vielen Ebenen für den Klimaschutz: So haben die G7 unter deutscher Präsidentschaft 2015 erstmals das Thema Dekarbonisierung auf die internationale Agenda gesetzt. Auch auf dem G20-Gipfeltreffen in Hamburg, ebenfalls unter deutscher Präsidentschaft, hat das Thema eine große Rolle gespielt. Die G20 einigten sich dort auf einen Aktionsplan zu Klima und Energie für Wachstum.


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