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Bundesregierung aktuell
Newsletter 12. Dezember 2025
 
Liebe Leserin, lieber Leser,

„Europa auch unter Druck zusammenzuhalten und von nichts und niemandem spalten zu lassen, das ist wichtiger denn je“, sagte der Bundeskanzler nach dem Treffen mit NATO-Generalsekretär Rutte. Die NATO spiele eine Schlüsselrolle in einer Zeit großer geopolitischer Umbrüche. Die europäische Säule der NATO zu stärken, habe für die Bundesregierung absolute Priorität, „weil es unsere Interessen sind, dass Europa jetzt fest auf eigenen Beinen stehen kann“, betonte der Kanzler.

Gemeinsam mit den NATO-Partnern werde Deutschland die Ukraine weiterhin unterstützen, um sich gegen die russische Aggression zu verteidigen. Der Druck auf Russland sei zu erhöhen, damit Russland endlich den Weg ernsthafter Verhandlungen wähle, so Merz. Das alles diene dem Ziel: „Frieden in der Ukraine und für die Ukraine und Sicherheit in Europa.“ Es gibt derzeit eine große Dymnamik bei den Gesprächen für Frieden. Wir gestalten diese mit den europäischen Partnern aktiv mit in Abstimmung mit der Ukraine und den USA. Auf den Kanälen der Bundesregierung informieren wir fortlaufend. 

Damit Bürokratie-Hindernisse in Deutschland sichtbar werden, ist seit Freitag das EinfachMachen-Portal online: Darüber können Sie direkt melden, wo Staat und Verwaltung unnötig zu kompliziert sind. Das hilft der Bundesregierung bei der Schwachstellenanalyse. Machen Sie mit – jede Meldung trägt dazu bei, Prozesse zu vereinfachen und die Verwaltung zukunftsfähig zu machen.

Zu Beginn der kommenden Woche findet in Berlin das 8. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum statt. Zudem wird der Bundeskanzler zum Europäischen Rat nach Brüssel reisen.

 
 
Sicherheit und Europa
 
 
Bundeskanzler Merz empfängt NATO-Generalsekretär Rutte.
 
Bundeskanzler Merz empfängt NATO-Generalsekretär Rutte
 
„Das einige, starke Europa brauchen wir wie nie zuvor“ 

Deutschland werde den europäischen Pfeiler der NATO stärken, um Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in Europa zu bewahren, so Bundeskanzler Merz nach dem Gespräch mit NATO-Generalsekretär Rutte. Er sagte außerdem weitere Unterstützung für die Ukraine zu.

 
 
 
Bundeskanzler Merz begrüßt den kroatischen Ministerpräsidenten Plenković mit einem Handschlag.
 
Deutschland und Kroatien
 
Eng verbunden für die Sicherheit Europas

Angesichts der Herausforderungen in Europa wollen Deutschland und Kroatien stärker in der Sicherheitspolitik zusammenarbeiten. Auch in EU und NATO stehe man zusammen, sagte Bundeskanzler Merz beim Empfang des kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenković.

 
 
Deutschland und Armenien
 
Potenziale gemeinsam nutzen

Deutschland und Armenien vertiefen Partnerschaft mit gemeinsamer Erklärung. Bundeskanzler Merz hat Armeniens Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan in Berlin empfangen. Beide Regierungen wollen die gemeinsamen Beziehungen ausbauen. Den Friedensvertrag zwischen Armenien und Aserbaidschan würdigte der Bundeskanzler als „Zeichen der Hoffnung”.

 
 
Bundeskanzler Friedrich Merz (l.) im Vier-Augen-Gespräch mit Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident Israels, anlässlich seines Antrittsbesuchs im Amtssitz des Ministerpräsidenten.
 
Naher Osten
 
Deutschland steht in tiefer Freundschaft an der Seite Israels

Der Waffenstillstand in Gaza stabilisiert sich. Jetzt muss es gelingen, die zweite Phase des Friedensplans zu verwirklichen. Deutschland tritt für Israel ein – und wird sich weiter einbringen, damit der Weg zum dauerhaften Frieden gelingt. „Ich wünsche dem israelischen Volk, dass nun nach schweren Jahren von Terror und Krieg eine bessere Zeit beginnt“, sagte Merz bei seinem Antrittsbesuch in Israel. 

 
 
Bild der Woche
 
 
Bundeskanzler Friedrich Merz (mit Kippa) anlässlich seines Antrittsbesuchs beim Entzünden der Flamme in der "Halle der Erinnerung" der Gedenkstätte Yad Vashem.
 
 

Yad Vashem, 7. Dezember 2025: In einer Gedenkzeremonie legte der Bundeskanzler einen Kranz in der Halle der Erinnerung nieder. Merz: „Ich verneige mich vor den sechs Millionen Männern, Frauen und Kindern aus ganz Europa, die von Deutschen ermordet wurden, weil sie Juden waren.”

 
 
Weitere Themen
 
 
Eine Person ruft die Webseite auf dem Handy ab.
 
Mit 7 Klicks Verwaltung einfach machen
 
Bundesregierung startet digitales Bürokratiemeldeportal

Für einen modernen, schlanken und handlungsfähigen Staat müssen bürokratische Hürden verschwinden. Wo Hindernisse lauern, kann über das neue Portal „EinfachMachen“ gemeldet werden – um so mitzuhelfen, die Verwaltung zu modernisieren.

 
 
Zug- und Autobahnstrecke nebeneinander.
 
Mehr Tempo beim Bau von Straßen und Schienen
 
Zentrale Vorhaben für ein zukunftssicheres Deutschland

Die Regierungskoalition setzt ihren Entlastungs-, Modernisierungs- und Dynamisierungskurs für Deutschland fort. Sie hat vereinbart, alle wichtigen Infrastrukturvorhaben schneller zu bauen.

 
 
Energieforschungsbericht 2025
 
Forschungsförderung für die Energiewende

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr rund 1,4 Milliarden Euro in die Energieforschung investiert. Denn die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien sind wichtig für eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung sowie Motor für wirtschaftliches Wachstum.

 
 
Sitzung im Rat für Justiz und Inneres
 
Migration
 
Starke Außengrenzen, schnelle Abschiebungen und innovative Lösungen

Die EU-Innenminister haben in dieser Woche wegweisende Beschlüsse zur Begrenzung der irregulären Migration nach Europa und zur Beschleunigung von Rückführungen aus Europa gefasst. „Wir haben das europäische Momentum genutzt, um die europäische Migrationspolitik deutlich zu härten und zu schärfen. Deutschland ist Motor bei der Verschärfung der europäischen Migrationspolitik“, sagte Bundesinnenminister Dobrindt nach der Einigung in Brüssel.

 
 
Aus dem Kabinett
 
 
Reduktion von Treibhausgasen
 
Künftiger Kraftstoff wird klimafreundlicher

Die Treibhausgas-Emissionen sollen auch im Verkehrssektor substantiell geringer werden, damit Deutschland bis 2045 klimaneutral werden kann. Dafür hat das Kabinett die Gesetzesnovelle zur Treibhausgas-Minderungsquote beschlossen.

 
 
Internationale Zusammenarbeit
 
Meilenstein in europäischer Wirtschafts- und Partnerschaftspolitik

Das Kabinett hat der Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zugestimmt. Das Partnerschaftsabkommen steht für die Vertiefung der vielschichtigen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und einer der bedeutendsten Regionen Lateinamerikas.

 
 
Mandatsverlängerung
 
Mehr Sicherheit und Stabilität im Irak

Die Bundesregierung hat die Verlängerung des Mandats zum Bundeswehreinsatz im Irak beschlossen. So soll das Land weiter stabilisiert und ein Wiedererstarken der Terrororganisation des sogenannten Islamischen Staates (IS) verhindert werden.

 
 
Gut zu wissen
 
 
Neue i-kfz-App: Mehr als eine Million Fahrzeugscheine digitalisiert
 
 
 
Ausbildungsmarkt 2025: Rückgang bei Stellen und Angebot
 
 
 
Ergebnisse der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“
 
 
 
Bundesfamilienministerium startet Kampagne gegen Einsamkeit 
 
 
 
Lebenshaltungskosten: Haushalte mit geringem Einkommen geben über 60 Prozent für Lebensmittel und Wohnen aus
 
 
 
Sicheres Spielzeug: Worauf beim Geschenkekauf achten?
 
 
 
Europaparlament und Rat einig beim europäischen Klimaziel für 2040
 
 
 
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Termine

 
 
 
MO
15
DEZ
 
 
 
Der Bundeskanzler nimmt am 8. Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin teil. Unter den Teilnehmenden werden deutsche und ukrainische Ministerinnen und Minister sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger aus der Wirtschaft sein. Der Bundeskanzler wird zum Abschluss des Wirtschaftsforums eine Rede halten. 

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, reist für drei Tage nach Israel, um 60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zu würdigen und, um die deutsch-israelische Wirtschaftspartnerschaft in geoökonomisch herausfordernden Zeiten zu fördern. 

In Berlin wird das Friedenslicht 2025 an Bundeslandwirtschaftsminister Rainer durch den Ring deutscher Pfadfinderverbände übergeben.
 
 
 

 
 
 
DI
16
DEZ
 
 
Zum Abschluss seiner Antrittsbesuche in allen Bundesländern reist der Bundeskanzler nach Hessen. Ministerpräsident Rhein empfängt den Kanzler auf dem Frankfurter Flughafen. Dort wird er sich über den neuen Check-In-Bereich und den Neubau des Terminals 3 informieren. Im Anschluss ist Merz zu Gast bei der Deutschen Bank. 

Bundesverteidigungsminister Pistorius wird in Berlin am Einflug des ersten Marinehubschraubers NH-90 MRFH Sea Tiger teilnehmen. Zudem findet das virtuelle Ministerial Meeting der Ukraine Defence Group (UDCG) statt.
 
 

 
 
 
MI
17
DEZ
 
 
Am Mittwochvormittag tagt das Bundeskabinett unter Leitung des Bundeskanzlers. 

Am Nachmittag wird sich Bundeskanzler Merz bei seiner zweiten Regierungsbefragung den Fragen der Bundestagsabgeordneten im Plenum stellen. Anschließend wird er eine Regierungserklärung zum Europäischen Rat abgeben.

Ebenfalls am Mittwoch wird der Kanzler nach Brüssel reisen. Dort nimmt er auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Rates am EU-Westbalkan-Gipfel teil. 
 
 

 
 
 
DO
18
DEZ
 
 
Am Donnerstag und Freitag wird der Bundeskanzler an der ordentlichen Tagung des Europäischen Rates in Brüssel teilnehmen. Hauptthemen werden die Lage in der Ukraine, der mehrjährige Finanzrahmen 2028 bis 2034 und die EU-Erweiterung sein. 
 
 

 
 
 
SA
20
DEZ
 
 
Anlässlich des Jahrestages des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt wird der Bundeskanzler an der Gedenkstunde teilnehmen und eine Rede halten. Das Gedenken an die Opfer des Anschlags findet in der Magdeburger Johanniskirche statt. Der Bundeskanzler wird vor der Johanniskirche einen Kranz niederlegen. 
 
 
 
 
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Bildnachweise:
NATO (Bundesregierung/Steffen Kugler)
Deutschland und Kroatien (Bundesregierung / Steffen Kugler)
Naher Osten (Bundesregierung/Tobias Koch)
Bild der Woche (Bundesregierung/Tobias Koch)
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Infrastruktur (IMAGO/Bonn.digital)
Migration (European Union)
 
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