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Berlin, 2. Dezember 2021: Er gilt als die höchste Form der militärischen Ehrerbietung – mit einem Großen Zapfenstreich wird Angela Merkel am Abend als Bundeskanzlerin verabschiedet.
Die Zeremonie, die am Berliner Amtssitz des Bundesverteidigungsministeriums stattfindet, wird nur zu ganz besonderen Anlässen abgehalten und hat eine weit in die Militärgeschichte zurückreichende Tradition. Diese geht zurück auf den Abendruf der Landsknechte im 16. Jahrhundert.
Damals gab der Truppenführer in den Gasthöfen mit einem Streich auf die Zapfen der Getränkefässer den Beginn der Nachtruhe bekannt. Danach durften die Wirte nichts mehr an die Soldaten ausschenken und diese sollten ihr Quartier nicht mehr verlassen.
Der Große Zapfenstreich folgt seit 1838 einem festen Ablauf mit musikalischem Gebet.
In Reden betont Bundeskanzlerin Merkel, ihre 16 Amtsjahre seien „ereignisreich und herausfordernd“ gewesen. Dabei habe sie ihre Arbeit stets "mit Fröhlichkeit im Herzen gemacht".
Sie dankt besonders ihren engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihrer Familie, aber auch allen politischen Weggefährten. Die Kanzlerin wünscht ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz und der zukünftigen Regierung viel Erfolg.
Die Zahl der Gäste ist begrenzt. Corona bedingt findet die Veranstaltung unter der 2G-plus-Regelung statt.
Die musikalische Begleitung durfte Angela Merkel selbst aussuchen. Neben dem Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ wählte die Kanzlerin „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen und „Für mich soll's rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef.
Das Zeremoniell endet mit einem Gebet und der Nationalhymne.
Die Kanzlerin empfinde „Dankbarkeit und Demut“, sagt sie. „Demut vor dem Amt, das ich so lange ausüben durfte. Dankbarkeit für das Vertrauen, das ich erfahren durfte.“ Vertrauen sei das wichtigste Kapital in der Politik, so Merkel.
Berlin, 2. Dezember 2021: Er gilt als die höchste Form der militärischen Ehrerbietung – mit einem Großen Zapfenstreich wird Angela Merkel am Abend als Bundeskanzlerin verabschiedet.
Die Zeremonie, die am Berliner Amtssitz des Bundesverteidigungsministeriums stattfindet, wird nur zu ganz besonderen Anlässen abgehalten und hat eine weit in die Militärgeschichte zurückreichende Tradition. Diese geht zurück auf den Abendruf der Landsknechte im 16. Jahrhundert.
Damals gab der Truppenführer in den Gasthöfen mit einem Streich auf die Zapfen der Getränkefässer den Beginn der Nachtruhe bekannt. Danach durften die Wirte nichts mehr an die Soldaten ausschenken und diese sollten ihr Quartier nicht mehr verlassen.
Der Große Zapfenstreich folgt seit 1838 einem festen Ablauf mit musikalischem Gebet.
In Reden betont Bundeskanzlerin Merkel, ihre 16 Amtsjahre seien „ereignisreich und herausfordernd“ gewesen. Dabei habe sie ihre Arbeit stets "mit Fröhlichkeit im Herzen gemacht".
Sie dankt besonders ihren engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihrer Familie, aber auch allen politischen Weggefährten. Die Kanzlerin wünscht ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz und der zukünftigen Regierung viel Erfolg.
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Die musikalische Begleitung durfte Angela Merkel selbst aussuchen. Neben dem Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ wählte die Kanzlerin „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen und „Für mich soll's rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef.
Das Zeremoniell endet mit einem Gebet und der Nationalhymne.
Die Kanzlerin empfinde „Dankbarkeit und Demut“, sagt sie. „Demut vor dem Amt, das ich so lange ausüben durfte. Dankbarkeit für das Vertrauen, das ich erfahren durfte.“ Vertrauen sei das wichtigste Kapital in der Politik, so Merkel.