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Auschwitz-Birkenau, 27. Januar 2025: Bundeskanzler Olaf Scholz hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Polen begleitet. Auschwitz – der Ort steht bis heute für die beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager. Seitdem wird an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Bei der Gedenkveranstaltung waren auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die den nationalsozialistischen Terror überlebt haben. So auch Christian Pfeil (2.v.r.), dessen Familie aus Trier deportiert und in das von Deutschland besetzte Polen verschleppt wurde.
Bei einem Gang durch Gedenkorte im Stammlager I wurden Kanzler Scholz und seine Ehefrau Britta Ernst vom deutschen Botschafter in Polen, Viktor Elbling, begleitet.
Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte auch das Krematorium der Gedenkstätte Auschwitz Birkenau. „Mehr als eine Million Menschen mit Träumen und Hoffnungen wurden in Auschwitz ermordet, ermordet von Deutschen. Wir fühlen mit und erinnern. Wir dulden kein Vergessen, nicht heute und nicht morgen”, sagte er.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte traf sich Kanzler Scholz mit den Überlebenden Christian Pfeil und Pavel Taussig zu einem Gespräch.
An der offiziellen Gedenkzeremonie nahmen Delegationen aus 55 Ländern teil. Zu Wort kamen Überlebende – zum Teil mit mahnenden Worten.
So warnte der jüdisch-polnische Journalist Marian Turski, der als Kind die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Theresienstadt überlebt hatte, vor einem ansteigenden Antisemitismus in der Gesellschaft: „Das ist der Antisemitismus, der zum Holocaust geführt hat.”
Für Bundeskanzler Scholz ist es wichtig, sich besonders um eine Erinnerungskultur für die jüngere Generation zu bemühen. „Es muss uns bedrücken, wie viele junge Menschen in Deutschland kaum noch etwas über den Holocaust wissen”, sagte er jüngst.
Auschwitz-Birkenau, 27. Januar 2025: Bundeskanzler Olaf Scholz hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Polen begleitet. Auschwitz – der Ort steht bis heute für die beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager. Seitdem wird an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Bei der Gedenkveranstaltung waren auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die den nationalsozialistischen Terror überlebt haben. So auch Christian Pfeil (2.v.r.), dessen Familie aus Trier deportiert und in das von Deutschland besetzte Polen verschleppt wurde.
Bei einem Gang durch Gedenkorte im Stammlager I wurden Kanzler Scholz und seine Ehefrau Britta Ernst vom deutschen Botschafter in Polen, Viktor Elbling, begleitet.
Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte auch das Krematorium der Gedenkstätte Auschwitz Birkenau. „Mehr als eine Million Menschen mit Träumen und Hoffnungen wurden in Auschwitz ermordet, ermordet von Deutschen. Wir fühlen mit und erinnern. Wir dulden kein Vergessen, nicht heute und nicht morgen”, sagte er.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte traf sich Kanzler Scholz mit den Überlebenden Christian Pfeil und Pavel Taussig zu einem Gespräch.
An der offiziellen Gedenkzeremonie nahmen Delegationen aus 55 Ländern teil. Zu Wort kamen Überlebende – zum Teil mit mahnenden Worten.
So warnte der jüdisch-polnische Journalist Marian Turski, der als Kind die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Theresienstadt überlebt hatte, vor einem ansteigenden Antisemitismus in der Gesellschaft: „Das ist der Antisemitismus, der zum Holocaust geführt hat.”
Für Bundeskanzler Scholz ist es wichtig, sich besonders um eine Erinnerungskultur für die jüngere Generation zu bemühen. „Es muss uns bedrücken, wie viele junge Menschen in Deutschland kaum noch etwas über den Holocaust wissen”, sagte er jüngst.