Wie schützt die Corona-Warn-App meine persönlichen Daten?

Fragen und Antworten Wie schützt die Corona-Warn-App meine persönlichen Daten?

Für die Bundes-Regierung ist der Daten-Schutz sehr wichtig.
In Deutschland gelten strenge Regeln für den Daten-Schutz.
Das gilt auch für die Corona-Warn-App.
Es gibt keine Informationen über das Privat-Leben.
Es gibt keine Informationen über die Personen.

Über einer Hand schwebt im Raum ein Schloss als Symbol für Datensicherheit. Dahinter stehen verschlüsselte Zahlen.

Daten-Schutz und Daten-Sicherheit sind wichtig.

Foto: Getty Images

Ihre Daten sind jederzeit sicher.
Sie bleiben als Nutzerin und Nutzer jederzeit anonym.
Anonym bedeutet:
Niemand kann Sie erkennen.

Sie müssen keine persönlichen Daten angeben,
wenn Sie sich in der App anmelden.
Also keinen Namen und keine E-Mail.
Sie laden sich einfach die App herunter.

Wenn Sie anderen Nutzerinnen und Nutzern der App begegnen,
merken sich die Handys diese Begegnung.
Bei der Begegnung tauschen die Handys einen Zufalls-Code aus,
also eine geheime Zahlen-Kombination.
Das passiert jedes Mal,
wenn Sie anderen Nutzerinnen und Nutzern mit der App begegnen.

Die Zufalls-Codes sind nur
auf dem eigenen Handy gespeichert.
Sie werden automatisch nach 14 Tagen gelöscht.

Wenn eine Person das Corona-Virus hat,
kann sie mit Hilfe der App andere Personen warnen.
Diese Warnung ist freiwillig.

Die infizierte Person gibt in die App ein,
dass sie eine bestätigte Infektion mit dem Corona-Virus hat.
Bestätigte Infektion bedeutet:
Die Infektion wurde bei einem Corona-Test festgestellt.
Die Person hat also ein positives Test-Ergebnis.

Jetzt werden die Zufalls-Codes
der infizierten Person frei gegeben.
Das heißt:
Ihr Handy kann prüfen,
ob es die Zufalls-Codes kennt.
Wenn es die Zufalls-Codes der infizierten Person kennt,
heißt das:
Sie sind dieser Person in den letzten 14 Tagen begegnet.
Dann zeigt Ihnen die App eine Warnung an.

Die Daten der infizierten Person
und auch Ihre Daten
bleiben immer geheim.

So kann niemand mit der App etwas Unrechtes tun.
Niemand ist persönlich erkennbar.
Niemand kann etwas über Sie erfahren.
Ob Sie zum Beispiel selbst den Corona Virus melden.
Oder ob Sie Kontakt hatten
zu einer Person mit Corona.

Fachleute für den Daten-Schutz haben mitarbeitet

Bei der Entwicklung von der App haben
viele Fachleute für den Daten-Schutz mitgearbeitet:

  • der Bundes-Beauftrage für den Daten-Schutz
    und die Informations-Freiheit,
  • das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-Technik

Deshalb ist die App sicher.
Das sollen auch alle Leute sehen können.
Man kann im Internet nachlesen:

  • Wie ist die App gebaut worden?
  • Wie funktioniert die App?
  • Wie ist die Technik von der App?

Fachleute können sich immer
an der Entwicklung der App beteiligen.
Sie können prüfen:
Wo kann es bei der App Probleme geben?
Dann können sie mithelfen,
die App zu verbessern.