Mehr Klarheit bei der Impfstoff-Versorgung

Bund-Länder-Gespräch  Mehr Klarheit bei der Impfstoff-Versorgung

Die Bundes-Kanzlerin Merkel hat sich mit den Chefs und Chefinnen von den Bundes-Ländern getroffen.
Und mit den Herstellern von den Impf-Mitteln gegen das Corona-Virus.
Die Versorgung der Menschen mit dem Impf-Mittel soll bald besser funktionieren.
Es soll einen Impf-Plan geben für ganz Deutschland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht während einer Pressekonferenz.

Mehr Klarheit bei der Impfstoff-Versorgung

Foto: Bundesregierung/Steins

Impfen ist wichtig, um aus der Pandemie zu kommen.
Das hat die Bundes-Kanzlerin Merkel gesagt.
Nach dem Treffen wissen jetzt die Regierungen mehr.
Über die Menge von dem Impf-Mittel.
Und wann es geliefert wird.

Bis zum Ende von dem Sommer in diesem Jahr können alle geimpft werden.
Es gibt inzwischen genug Impf-Mittel Hersteller.
Dadurch kann genug Impf-Mittel produziert werden.
Es kommen auch noch mehr Impf-Mittel Hersteller dazu.
Im Moment sind die Impf-Mittel noch knapp.

Aber ab April in diesem Jahr wird es mehr Impf-Mittel geben.
Es wird aber auch mit Herstellern aus anderen Ländern verhandelt.
Länder, die nicht in Europa liegen.
Damit das Angebot an Impf-Mitteln größer wird.

Alle Impf-Mittel müssen zuerst geprüft werden.
Ob sie nicht gefährlich für die Menschen sind.
Nach der Prüfung werden die Impf-Mittel dann für ganz Europa zugelassen.
Das bedeutet: die Impf-Mittel dürfen benutzt werden.
Die Bundes-Kanzlerin hat gesagt, dass alle Impf-Mittel richtig geprüft sind.

In Deutschland gibt es eine Ständige Impf-Kommission.
In der Impf-Kommission arbeiten Menschen.
Die prüfen, welche Menschen zuerst geimpft werden sollen.
Zum Beispiel sehr alte Menschen sollen am Anfang geimpft werden.
Der Impf-Plan für Deutschland hält sich an die Vorschläge von der Impf-Kommission.

Die Impfung gegen das Corona-Virus muss 2-mal gemacht werden.
In kurzem zeitlichen Abstand.
Das steht auch in dem Impf-Plan.

Die Planung für die Impf-Termine soll verbessert werden

Die Menschen in Deutschland bekommen eine Einladung zum Impfen.
Manchmal wissen die Behörden aber nicht genau, wieviel Impf-Mittel es gibt.
Und wann die Impf-Mittel angeliefert werden.
Dann soll das geschätzt werden.
Damit alle Menschen zum richtigen Zeit-Punkt eingeladen werden.

Der Bundes-Gesundheits-Minister Spahn und die Gesundheits-Ministerien von den Bundes-Ländern sollen dafür einen Plan ausarbeiten.
Darüber wird dann beim nächsten Treffen gesprochen.

Um einen Menschen zu impfen, braucht man viele Dinge.
Zum Beispiel:

  • das Impf-Mittel,
  • eine Spritze,
  • Gläser für das Impf-Mittel,
  • Stopfen,
  • die Rohstoffe, aus denen das Impf-Mittel hergestellt wird.

Um viele Menschen zu impfen, muss alles gleichzeitig da sein.
Das ist auch eine Aufgabe, um die sich gekümmert werden soll.