„Wir müssen sehr vorsichtig sein“

Bund-Länder-Gespräch  „Wir müssen sehr vorsichtig sein“

Dass die Menschen sich weniger treffen hat gewirkt.
Die neue Corona-Virus-Art breitet sich schnell aus.
Deshalb haben die Bundes-Kanzlerin und die Chef*innen von den Bundes-Ländern etwas beschlossen.
Die Corona-Maßnahmen bleiben bestehen.
Bis zum 7. März 2021.
Die Bundes-Kanzlerin Merkel hat gesagt es geht um unser Leben.

Das Bild zeigt Kanzlerin Merkel, Berlins Regierender Bürgermeister Müller und Bayerns Ministerpräsident Söder

Bundes-Kanzlerin Merkel: „Wir müssen sehr vorsichtig sein“

Foto: Bergmann/Bundesregierung

Es stecken sich viel weniger Menschen mit dem Corona-Virus an.
Aber es gibt auch neue Arten von dem Corona-Virus.
Die breiten sich schnell aus.
Deshalb wurden die Corona-Maßnahmen verlängert.
Bis zum 7. März 2021.
Die Bundes-Kanzlerin und die Chef*innen von den Bundes-Ländern haben sich digital getroffen.
Das bedeutet: sie haben über den Computer miteinander gesprochen.
Mit Kamera und Mikrofon.
Das nennt man auch Video-Konferenz.

Es stecken sich viel weniger Menschen mit dem Corona-Virus an.
Darüber ist die Bundes-Kanzlerin sehr zufrieden.
Die Bundes-Kanzlerin hat aber auch Angst wegen den neuen Virus-Arten.
Deshalb sollen alle noch vorsichtig sein.
Bis Mitte März bleibt es gefährlich.
Es geht um unser  Leben.
Es müssen sich noch viel weniger Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.
Erst dann wird die Lage weniger gefährlich.
Das hat die Bundes-Kanzlerin gesagt.

Corona-Regeln bleiben bestehen

Es sollen sich nur sehr wenige Menschen miteinander treffen.
Dadurch wird der Virus hauptsächlich bekämpft.
Auch die neuen Virus-Arten.
Das Motto ist: „Wir bleiben zuhause“ .

Genau bedeutet das:
Es darf nur ein Mensch aus einem anderen Haushalt zu Besuch kommen.
In Bussen und Bahnen und beim Einkaufen muss eine Maske getragen werden.
Das muss entweder eine OP-Maske sein.
Oder eine sogenannte KN95 oder FFP2 Maske.
Die Arbeit-Geber*innen sollen ihre Beschäftigten zu Hause arbeiten lassen.
Wenn das geht.
Man nennt das auch: home-office.
Auf Ausflüge und Familien-Besuche soll auch verzichtet werden.

So soll es weiter gehen

Das soll in den nächsten Wochen passieren.
Darauf haben sich die Bundes-Kanzlerin mit den Chef*innen von den Bundes-Ländern geeinigt.

  • Kitas und Schulen:
    Die Bundes-Länder können selbst entscheiden wann die Schulen und Kitas wieder aufmachen.
    Das soll langsam passieren.
    Und mit Hygiene-Regeln.

    Vielleicht können sich die Lehrer*innen an den Grund-Schulen und die Erzieher*innen früher impfen lassen.
    Weil Lehrer*innen und Erzieher*innen nicht immer einen großen Abstand halten können.
    Zu den Kindern.
    Das soll geprüft werden.
     
  • Friseure können öffnen:
    Ab dem 1. März können Friseur-Betriebe wieder öffnen.
    Aber es müssen Hygiene-Regeln beachtet werden.
    Und es muss eine Maske getragen werden.
     
  • Weitere Öffnungen:
    Es dürfen sich nur viel weniger Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.
    Über eine längere Zeit.
    Die genaue Zahl ist: weniger als 5 Ansteckungen pro Tag pro 100.000 Einwohner.
    Dann können auch andere Geschäfte wieder aufmachen.
    Auch Museen dürfen dann wieder aufmachen.
    Aber in die Geschäfte und Museen dürfen nur sehr wenige Menschen gleichzeitig rein.
    Es muss viel Platz für jeden sein.
    Vielleicht können auch andere Betriebe aufmachen.
    Zum Beispiel Fitness-Studios und Nagel-Studios.
     
  • Regionale Regeln bei zu hohen Ansteckungs-Zahlen:
    In Bundes-Ländern und Land-Kreisen  können die Regeln aber wieder strenger werden.
    Oder so bleiben wie jetzt.
    Wenn sich mehr Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.
    Die genaue Zahl ist: mehr als 50 Ansteckungen pro Tag pro 100.000 Einwohner.

Ein nächstes Bund-Länder-Gespräch soll am 3. März 2021 stattfinden.