Staatsministerin für Kultur und Medien

Spiel des Jahres 2019

Und der Gewinner ist: "Just one"

Neben dem Wortratespiel "Just one" zeichnete die Jury als Kennerspiel des Jahres das Ornithologiespiel "Flügelschlag" aus. Kulturstaatsministerin Grütters unterstrich bei der Preisverleihung die Bedeutung der Spielkultur: "Analoge Spiele wirken integrativ, stärken den Teamgeist und verbinden Generationen miteinander."

Kulturstaatsministerin Grütters und der Autor des Spiels "Just one" in Berlin

Wortratespiel für 3 bis 7 Spieler: Das Spiel des Jahres "Just one"

Foto: Spiel des Jahres e.V.

In Berlin wurde heute das "Spiel des Jahres" ausgezeichnet. Den begehrten «Pöppel» für das beste Spiel des Jahres konnte Ludovic Roudy für sein Spiel "Just one" entgegennehmen.  Die Jury lobte vor allem die Einfachheit und niedrige Einstiegshürde dieses Gesellschaftsspiels.

Als bestes Kennerspiel zeichneten die Kritiker "Flügelschlag" von Elizabeth Hargrave aus. An dem elegant und detailverliebt gestalteten Spiel würden nicht nur Vogelliebhaber ihre Freude haben, ist die Jury überzeugt.

Der Titel «Spiel des Jahres» gilt als wichtigste Auszeichnung für analoge Gesellschaftsspiele im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 1979 einmal jährlich vom Verein Spiel des Jahres e. V. vergeben. Der Preis gilt als die weltweit bedeutendste Auszeichnung für nicht-elektronische Spiele. Seit 2011 wird parallel zum „Spiel des Jahres“ auch das „Kennerspiel des Jahres“ vergeben, das sich an Spielerinnen und Spieler richtet, die neue Herausforderungen suchen und sich an komplexere Spiele heranwagen.

Vor der mit Spannung erwarteten Preisverleihung hob Kulturstaatsministerin Grütters in ihrer Rede die Bedeutung des Spielens für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor.

Gerade analoge Gesellschaftsspiele würden trotz des vielfältigen digitalen Angebots einen regelrechten Boom erleben. "Die Lust am Austausch, die Freude an der Geselligkeit und der sozial integrativen Kraft der Brett- und Kartenspiele ist ungebrochen", stellte Grütters fest.

Grütters: Analoge Spiele wirken integrativ

"Im Spiel entstehen Kommunikation, gesellschaftliches Miteinander und Gemeinsinn im besten Sinne",  sagte Grütters weiter. Die Welt der Spiele sei ein Abbild ihrer Zeit und damit auch ein Dokument unserer Kultur.

"Analoge Spiele wirken integrativ, stärken den Teamgeist und verbinden Generationen miteinander. In Zeiten zunehmender Digitalisierung ist die wachsende Nachfrage nach Brett-und Kartenspielen in Deutschland ein sehr erfreuliches Signal.“


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