Monika Grütters ist als Staatsministerin direkt der Bundeskanzlerin zugeordnet. Sie nimmt an den Sitzungen des Bundeskabinetts teil. Zugleich ist sie Leiterin einer obersten Bundesbehörde mit rund 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin und Bonn.

Das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wurde 1998 geschaffen, um die kultur- und medienpolitischen Aktivitäten des Bundes in einer Regierungsbehörde zu bündeln.

Nach Michael Naumann, Julian Nida-Rümelin, Christina Weiss und Bernd Neumann ist Monika Grütters die fünfte Staatsministerin in diesem Amt. Grütters ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Aufgaben des Bundes

Obwohl die Kulturförderung in der Bundesrepublik Deutschland in erster Linie Sache der Länder und Gemeinden ist und auch die Zuständigkeit für die Medien bei den Ländern liegt, trägt der Bund die Verantwortung für weite Bereiche von Kultur und Medien.

Das Aufgabengebiet von Staatsministerin Monika Grütters ist breit gefächert. Als Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ist sie unter anderem dafür zuständig:

  • die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Kultur- und den Medienbereich über die Bundesgesetzgebung kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern,
  • Kultureinrichtungen und -projekte von nationaler Bedeutung zu fördern,
  • für die kulturelle Repräsentation des Gesamtstaates in der Bundeshauptstadt Berlin zu sorgen,
  • die kultur- und medienpolitischen Interessen Deutschlands in verschiedenen internationalen Gremien zu vertreten,
  • national bedeutsame Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer von NS-Terrorherrschaft zu fördern,
  • in Zusammenarbeit mit Gedenkstätten und Institutionen an das Unrecht in der ehemaligen DDR zu erinnern

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 04.01.2018