Projektförderung Islamismusprävention

Medienkompetenz zur Prävention gegen islamistischen Extremismus Projektmittel beantragen

Die Staatsministerin für Kultur und Medien fördert in diesem Jahr erneut Projekte an der Schnittstelle zwischen Islamismusprävention und Medienkompetenzförderung. Der Deutsche Bundestag hatte im Rahmen des Nationalen Präventionsprogrammes gegen islamistischen Extremismus zusätzliche Mittel zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt.

Ziel der Förderung ist es, mit medienpädagogischer Arbeit für Methoden des islamistischen Extremismus zu sensibilisieren und die Demokratieorientierung zu fördern. Unterstützt werden ein- oder mehrjährige Projekte von bundesweiter Bedeutung.

Die Bundesregierung hat das Nationale Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus (NPP) 2017 im Rahmen der Strategie zur Extremismusprävention und Demokratieförderung ins Leben gerufen. Das Programm ist Teil der Maßnahmen der Bundesregierung zur Demokratieförderung und zur Prävention gegen alle Formen des Extremismus. Mehr als 400 Millionen Euro stehen dafür bis 2020 bereit. Allgemeine Informationen zum NPP finden Sie hier.

Förderantrag stellen

Voraussetzung für die Gewährung einer Bundeszuwendung ist, dass die geförderten Projekte eine nachhaltige Wirkung entfalten - dies ist in der zum Förderantrag vorgelegten Projektbeschreibung ausführlich zu begründen. Die Ausgestaltung einer Anschlussfinanzierung sollte gegebenenfalls dargelegt werden. Eine Vollfinanzierung ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Bei Interesse bitten wir Sie, Ihren Projektantrag bis spätestens zum 15.05.2020 per Post an

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Referat K 32: Grundsatzfragen Medien; Medienkompetenz
Postfach 17 02 86
53028 Bonn

zu senden.

Für weitere Fragen zum Antragsverfahren steht bei der Behörde der Kulturstaatsministerin das Fachreferat K32 (E-Mail: K32@bkm.bund.de) gern zur Verfügung.

Projektbeispiel RISE

Von 2019 bis 2021 unterstützt die Kulturstaatsministerin im Rahmen des NPP das JFF-Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Ufuq und dem Medienzentrum Parabol mit rund zwei Millionen Euro im Rahmen des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus.

In dem gemeinsamen Projekt "RISE - Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus" werden Jugendliche durch aktive Medienarbeit in ihren Meinungsbildungsprozessen gestärkt, ihre Argumentationsfähigkeit gefördert und ihr Bewusstsein für einen kritischen Umgang mit extremistischen Botschaften geschult. Eine bundesweite digitale Plattform für schulische und außerschulische Fachkräfte bietet zudem Gelegenheit zum Austausch von Materialien und Handlungsempfehlungen.

Mehr Informationen zum Projekt RISE gibt es hier.