Medienkompetenz

Medienkompetenz

Neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen, gilt Medienkompetenz als vierte Schlüsselqualifikation für ein selbstbestimmtes Leben. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert daher verschiedene Initiativen und Projekte im Bereich Medien-, Informations- und Nachrichtenkompetenz.

Lernende Kinder

Kinder sollen kritisch und bewusst mit Medien umgehen.

Foto: Colourbox

Medienkompetenz heißt, reflektiert mit den unterschiedlichen Medienformen umgehen zu können, Texte und Medien aller Art einordnen und bewerten zu können und sich auf dieser Grundlage eine eigene Meinung frei zu bilden. Ebenso wichtig ist es, den systemrelevanten Wert einer freien und unabhängigen Presse für die Demokratie schätzen zu wissen. Denn Informations- und Nachrichtenkompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für die gleichberechtigte und verantwortungsbewusste Teilhabe an gesellschaftlichen Debatten und am demokratischen Meinungsbildungsprozess.

Für die Bundesregierung ist die Förderung von Initiativen und Projekten zur Vermittlung von Medienkompetenz daher ein großes Anliegen. Insbesondere junge Menschen sollen verstehen, wie alte und neue Medien funktionieren, wer sie wie macht, warum und wo Chancen und Gefahren liegen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass vor allem Kinder und Jugendliche zunehmend die sozialen Medien und das Netz insgesamt als zentrale Informationsquelle nutzen und Algorithmen in Zeiten von "Fake News" oder dem Einsatz von "Social Bots" Einfluss auf die individuelle Meinungsbildung nehmen.