Medienkompetenz

Neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen, gilt Medienkompetenz in der digitalen Welt von heute als vierte Schlüsselqualifikation für ein selbstbestimmtes Leben. Sie betrifft nicht nur Fragen der Chancengleichheit in Beruf und Bildung, sondern ist ebenso eine zentrale Voraussetzung für die gleichberechtigte - aber auch verantwortungsbewusste - Teilhabe an gesellschaftlichen Debatten und am demokratischen Meinungsbildungsprozess.

Informations- und Nachrichtenkompetenz heißt, reflektiert mit den unterschiedlichen Medienformen umgehen zu können, Texte und Medien aller Art einordnen und bewerten zu können und sich auf dieser Grundlage eine eigene Meinung frei zu bilden. Gerade für junge Menschen ist es deshalb wichtiger denn je zu verstehen, wie alte und neue Medien funktionieren, wer sie wie macht, warum und wo Chancen und Gefahren liegen. Genauso wichtig ist es, dass sie den systemrelevanten Wert einer freien und unabhängigen Presse für die Demokratie zu schätzen wissen. Dies ist umso bedeutender in Zeiten von "Fake News" oder dem Einsatz von "Social Bots" und Algorithmen, die Einfluss auf die individuelle Meinungsbildung nehmen.

Vor diesem Hintergrund fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verschiedene Initiativen und Projekte im Bereich Medienkompetenz.