Deutscher Kurzfilmpreis

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die höchste Auszeichnung für das kurze Filmformat in Deutschland. Prämiert werden herausragende Leistungen bei der Produktion von Kurzfilmen in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animationsfilm und Experimentalfilm.

Die Kulturstaatsministerin überreicht die Goldene LOLA.

Kulturstaatsministerin Grütters bei der Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises 2018.

Foto: 2018-Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF/Henry Herrmann

Der Deutsche Kurzfilmpreis wird seit 1956 verliehen. Er ist ein wesentlicher Bestandteil der Filmförderung der Kultur- und Medienstaatsministerin.

Der Deutsche Kurzfilmpreis wird in Form der goldenen LOLA in folgenden fünf Kategorien verliehen:

  • Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit
  • Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit
  • Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit
  • Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit
  • Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit.

Zusätzlich kann ein Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 Minuten bis 78 Minuten vergeben werden.

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist mit einer Prämie von 30.000 Euro verbunden. Für die Nominierung erhalten die jeweiligen Produzenten 15.000 Euro. Dieses Preisgeld wird auf die Prämie für die Auszeichnung angerechnet. Der Sonderpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Prämie ist für die Herstellung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität oder für dessen Projektvorbereitung zu verwenden.

Neben den etablierten Könnern nutzen vor allem talentierte Filmschaffende aus dem Nachwuchsbereich den Kurzfilm als eigenständiges Medium. Um ihm als Kunstform größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verschaffen, findet die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises seit 2001 in einer eigenen Veranstaltung statt.

Die Entscheidung über die Auszeichnungen trifft die Kultur- und Medienstaatsministerin auf Vorschlag der Jurys Deutscher Kurzfilmpreis I (Spielfilm) und II (Animations-, Experimental-, Dokumentarfilm, Sonderpreis).


Jurys

Spielfilm:

Ordentliche Jurymitglieder

Oliver Baumgarten (Bleckede): Programmchef Filmfestival Max Ophüls Preis, Filmpublizist, Dozent
Herbert Gehr (Berlin): Dramaturg, Produzent
Sylke Gottlebe (Dresden): Festivalleiterin FILMFEST DRESDEN
Sigrid Hörner (Berlin): Produzentin, Regisseurin
Melanie Bernstein, Mitglied des Deutschen Bundestages

Stellvertretende Jurymitglieder

Anne Baeker (Potsdam): Produzentin, Produktionsleitung
Eicke Bettinga (Berlin): Regisseur, Drehbuchautor
Maren Lüthje (München): Produzentin
Andrea Lindholz, Mitglied des Deutschen Bundestages
 

Animations-, Experimental-, Dokumentarfilm, Sonderpreis:

Ordentliche Jurymitglieder

Marc Haenecke (München): Regisseur, Drehbuchautor
Axel Ranisch (Berlin): Produzent, Regisseur
Annegret Richter (Leipzig): Geschäftsführerin der AG Animationsfilm
Connie Walther (Berlin): Regisseurin, Drehbuchautorin
Martin Rabanus, Mitglied des Deutschen Bundestages
 

Stellvertretende Jurymitglieder

Toke Hebbeln (Berlin): Regisseur, Drehbuchautor
Cornelia Klauß (Berlin): Kuratorin, Dramaturgin
Dagmar Knöpfel (München): Regisseurin, Drehbuchautorin
Helge Lindh, Mitglied des Deutschen Bundestages

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 18.3.2018.

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