Deutscher Drehbuchpreis

Deutscher Drehbuchpreis

Der Deutsche Drehbuchpreis wurde 1988 geschaffen. Er soll die Bedeutung des professionellen Drehbuchschreibers für die Herstellung guter Textvorlagen und das Entstehen attraktiver Filme unterstreichen und einen Anreiz für Drehbuchautoren bieten.

Die Auszeichnung ist mit einer Prämie von bis zu 30.000 Euro verbunden. Davon kann der Preisträger oder die Preisträgerin auf Antrag bis zu 20.000 Euro in die Weiterentwicklung des ausgezeichneten Drehbuchs investieren. In begründeten Ausnahmefällen kann die Förderungshilfe auch für die Projektentwicklung eines Films auf Grundlage des ausgezeichneten Drehbuchs oder für die Herstellung eines neuen Drehbuchs mit künstlerischer Qualität gewährt werden.

Der Preis wird nur für Drehbücher verliehen, mit deren Dreh oder Verfilmung frühestens im Jahr der Preisverleihung begonnen wird. Drehbücher für den Deutschen Drehbuchpreis können nur von den Filmfördereinrichtungen der Länder sowie der FFA, vom Kuratorium junger deutscher Film, dem Drama Department der Kultur- und Medienstaatsministerin, dem Verband Deutscher Drehbuchautoren, dem Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.V., dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. sowie dem Verband der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater e.V. vorgeschlagen werden.

Jury

Über die Auszeichnung entscheidet die Jury Deutscher Drehbuchpreis:

Ordentliche Mitglieder

Jane Ainscough - Drehbuchautorin / Hamburg
Jens Becker – Drehbuchautor und Professor für Drehbuch an der HFF / Potsdam
Eva Maria Fahmüller - Dramaturgin / Berlin
Gernot Gricksch - Drehbuchautor, Journalist und Filmkritiker / Hamburg
Sven Poser - Drehbuchautor / Berlin
Heide Schwochow – Drehbuchautorin / Berlin

Stellvertretende Jurymitglieder

Silke Cecilia Schultz - Drehbuchautorin, Dramaturgin / Berlin
Florian Eichinger - Drehbuchautor und Regisseur / Hamburg

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 7.6.2018.

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