Deutsche Welle

Deutscher Auslandssender Deutsche Welle

Die Deutsche Welle ist der Auslandssender Deutschlands. Zu ihren Aufgaben gehört es, Deutschland als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat zu vermitteln.

Deutsche Welle Bonn, Radio Sprecher Afrika

Für die Deutsche Welle arbeiten rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 60 Nationen.

Foto: Engelbert Reineke

In der Zentrale der Deutschen Welle (DW) Bonn und am Standort Berlin arbeiten rund 3.000 festangestellte und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 60 Nationen. Über Fernsehen, Hörfunk und Internet stellt das unabhängige, internationale Medienunternehmen aus Deutschland multimediale Informationsangebote in über 30 Sprachen bereit. Rund 197 Millionen Menschen weltweit nutzen diese Angebote Woche für Woche.

Programme in 30 Sprachen

Die Deutsche Welle fördert mit Qualitätsjournalismus den Austausch und das Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen und Völkern. Insbesondere in Krisenregionen schaffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DW mit ihren Beiträgen einen Zugang zu unabhängigen Informationen und stärken die Presse- und Meinungs­freiheit. Zudem ermöglicht die DW nicht nur mit journalistischen Inhalten, sondern auch mit einem interaktiven Deutschkurs einen Zugang zur europäischen Kultur sowie zum Alltag und zur Sprache der hier lebenden Menschen.

Die Rechtsaufsicht über den Sender und dessen Finanzierung liegen bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Sie stellt 2020 rund 365 Millionen Euro für die Realisierung der Pro­gramme in den Bereichen Radio, Fernsehen und Internet zur Verfügung. Dabei arbeitet die Deutsche Welle im Inland eng mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der ARD zusammen.

DW Akademie

Die DW Akademie ist das Zentrum der Deutschen Welle für internationale Medienent­wicklung, journalistische Aus- und Fortbildung und Wissensvermittlung. Sie ist in rund 50 Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv und arbeitet überwiegend mit Partnern vor Ort – mit lokalen Kräften für lokale Zielgruppen. So sorgt die DW Akademie zum Beispiel in Guatemala für Medienangebote in lokalen und indigenen Sprachen. In Kam­bodscha konzipierte sie in der Landessprache Khmer ein Lehrbuch für das Unterrichts­fach "Medienkunde". In Bangladesch qualifiziert sie Bürgerjournalisten und in Uganda und im Südsudan unterstützt sie den Aufbau eines Radionetzwerks, um Menschen auf der Flucht mit lebenswichtigen Informationen zu versorgen.

Außerdem bildet die DW Akademie auch den journalistischen Nachwuchs aus und ergänzt mit ihrem Einsatz für Medien- und Meinungsfreiheit die journalistischen Angebote der Deutschen Welle.

Die Projekte der DW Akademie werden vorrangig aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, des Auswärtigen Amtes und der Euro­päischen Union finanziert.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 19.10.2020.