National bedeutsame Kultureinrichtungen

National bedeutsame Kultureinrichtungen

Die Münchner Staatsoper, das Weltkulturerbe Völklinger Hütte oder auch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – das sind nur drei von zahlreichen herausragenden Kultureinrichtungen, die der Bund seit 2020 mit dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ unterstützt hat.

Bayerische Staatsoper München

Mit Mitteln aus dem INK-Programm konnte die Bayerische Staatsoper in München ihre Bühnenkommunikation modernisieren.

Foto: Bayerische Staatsoper / Wilfried Hösl

Der Bund stärkt gemeinsam mit den Ländern die kulturelle Infrastruktur in ganz Deutschland und trägt dazu bei, in allen Regionen gleichwertige Verhältnisse zu schaffen. Deshalb fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien mit dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" (INK) bundesweit national bedeutende und das nationale Kulturerbe prägende Kultureinrichtungen.

Ausgestattet mit einem jährlichen Budget von 20 Millionen Euro, bietet es den geförderten Institutionen vielfältige Unterstützung. So werden etwa dringend notwendige Sanierungsarbeiten, Neubauten oder die Modernisierung von Dauerausstellungen gefördert. Insbesondere sollen mit dem Programm kulturelle Vermittlungsangebote und der diskriminierungsfreie Zugang gestärkt sowie die ökologische Nachhaltigkeit in den Einrichtungen verbessert werden.

Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen

Der Bund übernimmt im Rahmen der Förderung grundsätzlich bis zu 50 Prozent der Projektausgaben. Die Bundesmittel werden durch die Bundesländer kofinanziert, aber auch durch Kommunen und Dritte.

Die Antragsstellung erfolgt über die jeweils für Kultur zuständige oberste Landesbehörde.Bei Interesse erhalten Sie dort das entsprechende Antragsformular. Näheres zu den Konditionen und dem Verfahren dieses Programms finden Sie hier: 

Die endgültige Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch die Staatsministerin für Kultur und Medien.

Das Programm baut auf dem Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland" ("InvestOst") auf, das speziell auf die ostdeutschen Bundesländer zugeschnitten war. Zwischen 2004 und 2019 hat der Bund im Rahmen des Programms rund 87 Millionen Euro bereitgestellt, um national bedeutsame Kultureinrichtungen in Ostdeutschland zu modernisieren und zu erhalten. 2020 wurde das Programm auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Sonderprogramm „Stärkung der Sicherheit in nationalen Kultureinrichtungen“

Mit einem einmaligen Sonderprogramm fördert der Bund 2021 zudem Sicherheitsmaßnahmen in national bedeutsamen und das nationale Kulturerbe prägenden Kulturinstitutionen wie Museen, Archiven und Ausstellungshallen. Ein Schwerpunkt liegt auf baulichen, mechanischen oder elektronischen Sicherheitsvorkehrungen, die den Einbruch- und Diebstahlschutz erhöhen. 

Anträge konnten bis zum 31. März 2021 eingereicht werden. Die geförderten 41 Projekte wurden bereits durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ausgewählt.