Stiftung Preußische Schlösser und Garten Berlin Brandenburg

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Preußischen Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg zählen zu den bedeutendsten Schlösser- und Gartenanlagen in Deutschland. 1990 wurden sie von der UNESCO offiziell zum Weltkulturerbe erklärt.

Potsdam, Schloss Sanssouci

Schloss Sanssouci

Foto: SPSG / Roland Handrick

Zu den Preußischen Schlössern und Gärten gehören 32 Museumsschlösser und mehr als 700 Hektar Gartenanlagen. Weltberühmt ist die Potsdamer Parklandschaft mit Schloss Sanssouci, Publikumsmagneten sind aber auch Schloss Cecilienhof oder Schloss Charlottenburg in Berlin.

Jedes Jahr besuchen rund fünf Millionen Menschen aus aller Welt die Parks und Residenzen. Sie zählen damit zu den beliebtesten touristischen Zielen in Deutschland.

Sanierung sichergestellt

Seit 1995 verwaltet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) die historischen Bauten und Anlagen. Ihre Aufgabe liegt hauptsächlich darin, diese zu erhalten, wissenschaftlich zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Weite Teile dieses kulturellen Erbes sind inzwischen sehr sanierungsbedürftig. Das betrifft insbesondere das Neue Palais, das Schloss Charlottenburg und das Schloss Babelsberg.

2008 wurde ein Sonderinvestitionsprogramm auf den Weg gebracht, um den jahrzehntelangen Sanierungsrückstand bei der Stiftung allmählich aufzuarbeiten. Dafür stellten der Bund, Berlin und Brandenburg bis 2017 insgesamt 155 Millionen Euro zur Verfügung, wovon zahlreiche Schlösser wie zum Beispiel das Neue Palais, das Schloss Charlottenburg oder Schloss Babelsberg profitierten.
Auch im 400 Millionen Euro schweren Folgeprogramm, für das der Bund alleine 200 Millionen Euro bereitstellt und die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam ebenfalls 200 Millionen Euro beisteuern, können weitere Häuser der Stiftung wie die Römischen Bäder oder das Schloss auf der Pfaueninsel vor dem Verfall gerettet werden.

Vom Bund gefördert

Seit Beginn des Jahres 2018 gilt auch das aktuelle Finanzierungsabkommen vom 21. September 2017, das die institutionelle Förderung der drei Zuwendungsgeber Bund, Berlin und Brandenburg regelt.

Der Bund stellt als größter Förderer rund 17,0 Millionen Euro zur Verfügung – weitere Mittel kommen von den Ländern Berlin und Brandenburg.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 06.02.2018.

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