Kulturstiftung des Bundes

Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes ist eine der größten öffentlich getragenen Kulturstiftungen Europas. Sie fördert innovative Projekte aller künstlerischen Sparten, entwickelt eigene Programme zur Förderung grenzüberschreitender kultureller Diskurse und unterstützt ausgewählte Festivals mit internationaler Strahlkraft.

Neubau der Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale

Kulturstiftung des Bundes auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale

Foto: Jens Passoth

Hauptaufgabe der Kulturstiftung des Bundes ist es, innovative Programme und Projekte im internationalen Kontext zu fördern. Die Stiftung setzt einen Schwerpunkt auf den kulturellen Austausch und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Sie fördert künstlerische Projekte aller Sparten im Rahmen der Allgemeinen Projektförderung und setzt parallel dazu in der Programmförderung eigene Schwerpunkte. 

Mit einem Jahresetat von 35 Millionen Euro aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hat sie seit ihrer Gründung 2002 rund 3.000 Projekte der Gegenwartskultur gefördert.

Innovative Projekte und Programme fördern

Zweimal im Jahr können in der „Allgemeinen Projektförderung“ der Kulturstiftung des Bundes Anträge zur Förderung von Projekten aller Sparten gestellt werden. Die eingehenden Anträge werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet.

Parallel dazu entwickelt die Stiftung eigene, zeitlich befristete Programme zu bestimmten Themenschwerpunkten und stärkt durch bundesweite Strukturprogramme gezielt bestimmte Sparten. Zu den entwickelten Programmen gehören beispielsweise „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“, „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ und „TURN2 – Künstlerische Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa“.

Durch mehrjährige Förderungen gewährt die Kulturstiftung des Bundes ausgewählten Kulturinstitutionen und Festivals von internationaler Strahlkraft ein hohes Maß an Planungssicherheit. Zu diesen kulturellen Leuchttürmen zählen die documenta in Kassel, das Berliner Theatertreffen, die Donaueschinger Musiktage, der Tanzkongress, die Berlin Biennale, die transmediale und der World Cinema Fund.

Sitz in Halle an der Saale

Die Kulturstiftung des Bundes wurde 2002 mit Sitz in Halle an der Saale gegründet. Als Zuwendungsstiftung bürgerlichen Rechts erhält sie zurzeit jährlich 35 Millionen Euro aus dem Haushalt der Kulturstaatsministerin. Den Vorstand der Stiftung bilden die Künstlerische Direktorin, Hortensia Völckers, und die Verwaltungsdirektorin, Kirsten Haß. Sie leiten ein Team von rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Höchstes Entscheidungsgremium ist der Stiftungsrat, in dem Bund, Länder und Kommunen sowie Repräsentanten aus den Bereichen Kunst und Kultur vertreten sind. Eine den Vorstand beratende Funktion hat der Stiftungsbeirat mit Repräsentanten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Weitere Informationen über die Kulturstiftung des Bundes , über geförderte Programme und Projekte, aktuelle Bewerbungsfristen und Veranstaltungstermine erhalten Sie auf der Internetseite der Kulturstiftung des Bundes