Kino / Film

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die einzelnen Programme und weisen auf Internetseiten hin, auf denen Sie weitere Informationen finden können. Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 01.03.2022.

Ausfallfonds verlängert

Der Ausfallfonds zur Abfederung pandemiebedingter finanzieller Risiken bei der Kinofilm- und HighEnd-Serienproduktion wurde aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Risiken bei den Dreharbeiten aufgestockt und bis 30. Juni 2022 verlängert. Der Ausfallfonds federt das Risiko von Covid19-bedingten Produktionsunterbrechungen und -abbrüchen bei bundesgeförderten Kinofilm- und HighEnd-Serienproduktionen und den daraus folgenden Mehrkosten ab. Die Abwicklung des Ausfallfonds erfolgt durch die Filmförderungsanstalt (FFA). Weitere Informationen finden Sie hier.

INITIAL 2 – Stipendium für Künstlerinnen und Künstler

Die Akademie der Künste (AdK) fördert mit dem Sonderstipendienprogramm INITIAL 2 – Neue Kooperationen in Höhe von 3,5 Millionen Euro professionell arbeitende und in Deutschland ansässige Künstlerinnen und Künstler der Kunstsparten Bildende Kunst, Baukunst, Literatur, Musik, Darstellende Kunst sowie Film- und Medienkunst bei der Recherche und Entwicklung künstlerischer Arbeiten. Der Fokus liegt auf der Förderung von künstlerischen Kooperationsvorhaben mit dem Ziel, die Vernetzung zwischen Kunst, Bildung und Zivilgesellschaft anzustoßen und neue künstlerische Praxis mit gesellschaftlicher Wirkung zu unterstützen. Die Akademie der Künste stellt ihre Infrastruktur und die Expertise ihrer Mitglieder zur Verfügung. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Akademie der Künste.

Anerkennungsprämie für den Kinofilmverleih

Die BKM hat im Jahr 2021 insgesamt Mittel von rund 7 Millionen Euro als "Anerkennungsprämie für den Kinofilmverleih" vergeben. Die Anerkennungsprämie würdigt das Engagement der Verleihunternehmen unter schwierigen Corona-Bedingungen. Sie soll dazu beitragen, die vielfältige deutsche Verleihwirtschaft und vor allem auch die unabhängigen Verleihunternehmen zu erhalten. Die Anerkennungsprämie für den Kinofilmverleih konnten unabhängige Verleihunternehmen erhalten, die in den vergangenen Jahren auf dem deutschen Kinomarkt regelmäßig und bundesweit tätig waren. Die Verleihunternehmen wurden durch die BKM über die Auszeichnung informiert.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

Ausschreibung für die „Anerkennungsprämie für den Kinofilmverleih“  PDF, 238 KB, barrierefrei

Aufstockung der wirtschaftlichen Verleih- und Vertriebsförderung

Die ursprünglich für die Verleih- und Vertriebsförderung vorgesehenen Mittel konnten durch die zweite Kulturmilliarde verdoppelt werden. Für die wirtschaftliche Verleihförderung stehen so insgesamt bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung. Der Filmvertrieb wird mit bis 2 Millionen Euro gefördert. Die zusätzlichen Mittel für Verleih und Vertrieb sind Teil eines umfassenden, zeitlich befristeten Maßnahmenprogramms zur Stärkung des Filmabsatzes. Um angesichts der Corona-Krise schnell und effizient Hilfe zu leisten, orientiert sich die Verleih- und Vertriebsförderung des Bundes an den etablierten Strukturen des Filmförderungsgesetzes (FFG). Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen und kann für Kinostarts und Vertriebsmaßnahmen gewährt werden, die bis einschließlich 31.12.2022 umgesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zukunftsprogramme I und II für Kinos

Das Zukunftsprogramms Kino I wird auch im Jahr 2022 fortgesetzt und aufgestockt. Dafür sind im Entwurf des Kultur- und Medienetats der Bundesregierung 15 Millionen Euro vorgesehen. Aufgrund der großen Nachfrage hatte die Bundesregierung das Zukunftsprogramm für Arthouse-Kinos und Kinos im ländlichen Raum bereits im Jahr 2021 um 15 Millionen Euro auf insgesamt 30 Millionen Euro aufgestockt.
Das bereits im August 2020 gestartete komplementäre Zukunftsprogramm Kino II, bei dem die Möglichkeit zur Antragsstellung zum 31.Dezember 2021 endete, förderte Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Unterstützt werden außerdem zukunftsgerichtete Investitionen, die die Attraktivität der Kinos bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb stärken. Hierfür standen Mittel in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro aus NEUSTART KULTUR bereit.
Insgesamt fördert die Bundesregierung pandemiebedingte Maßnahmen zur Unterstützung der Kinobranche somit mit bis zu 55 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Filmförderungsanstalt (FFA).

Stärkung der kulturellen Produktions- und Verleihförderung

Zur Wiederaufnahme von unterbrochenen Dreharbeiten und zur Aufrechterhaltung des Produktionsbetriebs unter Pandemiebedingungen hat die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR Mittel in Höhe von bis zu 6 Millionen Euro bereitgestellt, um auch die pandemiebedingten Mehrkosten anteilig mitfinanzieren zu können. Die zusätzlichen Mittel dienen zudem einer temporären Stärkung der Kurzfilmförderung, der Drehbuchförderung für Spielfilme und der Stoffentwicklungsförderung beim Dokumentarfilm. Im Rahmen von NEUSTART KULTUR hat die Kulturstaatsministerin die Bedingungen für die kulturelle Verleihförderung angepasst und die Mittel um bis zu 4 Millionen Euro erhöht. Informationen zur kulturellen Verleihförderung finden Sie hier.

Stärkung der Filmförderungsanstalt

Die Kinoschließungen und die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben zu empfindlichen Einbußen des Abgabeaufkommens der Filmförderungsanstalt (FFA) geführt. Damit die FFA ihrem gesetzlichen Auftrag zur Förderung des deutschen Films und der deutschen Filmwirtschaft auch weiterhin nachkommen kann, unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien die FFA im Rahmen von NEUSTART KULTUR mit 19 Millionen Euro. Zusammen mit der Stärkung der FFA-Verleih- und Vertriebsförderung unterstützt das Programm NEUSTART KULTUR die Förderlinien der FFA mit insgesamt 41 Millionen Euro.

Förderung der Berlinale

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt und das größte Publikumsfestival im Filmbereich. 2021 fandt Corona-bedingt eine zweigeteilte Sonderausgabe der Berlinale statt. Der Bund hat die dadurch entstehenden erheblichen Mehrkosten mit einem zweistelligen Millionenbetrag aus NEUSTART KULTUR aufgefangen.

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