Bund startet neues Förderprogramm

Investitionen in nationale Kultureinrichtungen in Deutschland Bund startet neues Förderprogramm

Mit dem Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" unterstützt der Bund ab 2020 deutschlandweit Investitionen in den Erhalt und die Weiterentwicklung national bedeutsamer Kultureinrichtungen.

Der Bund stärkt gemeinsam mit den Ländern die kulturelle Infrastruktur der einzelnen Regionen in Deutschland und trägt dazu bei, auch abseits der Metropolen gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Deshalb unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien in ganz Deutschland national bedeutende Kultureinrichtungen und Institutionen, die prägend für das nationale Kulturerbe sind, mit dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" (INK).

Ausgestattet mit einem jährlichen Volumen von bis zu 20 Millionen Euro, bietet es den geförderten Einrichtungen ab 2020 vielfältige Unterstützung etwa für dringend notwendige Sanierungsarbeiten oder Neubauten, wobei Aspekte der Nachhaltigkeit - insbesondere zur Verbesserung des ressourcenschonenden Betriebs - besonders berücksichtigt werden.

Hervorgegangen aus Erfolgsprogramm "InvestOst"

Vorbild für das neue Programm ist das Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland" ("InvestOst") - eine speziell auf die ostdeutschen Bundesländer zugeschnittene Investitionshilfe. Seit 2004 hat der Bund im Rahmen dieses Programms bereits rund 87 Millionen Euro für Projekte zur Modernisierung und zum Substanzerhalt national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Ostdeutschland bereitgestellt.

2018 hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag beschlossen, dieses erfolgreiche Programm auf ganz Deutschland auszuweiten.

Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen

Gefördert werden kulturbezogene Investitionen wie Bau-, Sanierungs- und Ausstattungsmaßnahmen. Der Bundesanteil beträgt grundsätzlich bis zu 50 Prozent der Projektausgaben. Die Bundesmittel werden durch die Bundesländer kofinanziert, aber auch durch Kommunen und Dritte.

Die endgültige Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch die Staatsministerin für Kultur und Medien.