Filmproduktion: Grünes Drehen immer wichtiger

Die Bedeutung des Klimaschutzes und eines ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens als Teil der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung werden immer deutlicher. Dies gilt auch für den Bereich der Filmproduktion.

Grünes Drehen und Produzieren gewinnt in der Medienproduktion zunehmend an Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund wollen die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesumweltministerium einen Impuls für eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Ziele bei der Filmproduktion setzen.

Deshalb laden sie während der Berlinale am 12. Februar in das Bundesumweltministerium zu einem Erfahrungsaustausch ein. Dabei wird es unter anderem um folgende Fragen gehen: Welche erfolgreichen Ansätze zur nachhaltigen Medienproduktion bestehen bereits? Welche weiteren Voraussetzungen und Anreize für nachhaltiges Drehen können geschaffen werden? Dabei soll auch über Erfordernisse einer Standardisierung und Zertifizierung sowie Möglichkeiten für finanzielle Anreize, zum Beispiel im Rahmen der Filmförderung, diskutiert werden.

Erste Erfahrungen der nachhaltigen Produktionen machen deutlich, wie vielfältig die zu berücksichtigenden Aspekte und Maßnahmen sind. Hierzu zählen auch die technischen und organisatorischen Erfordernisse einer bewusst nachhaltigen Medienproduktion unter Berücksichtigung u.a. von Thema, Drehort, künstlerischer Ausgestaltung. Zudem sind Wirtschaftlichkeitsaspekte und die Anforderungen der verschiedenen Filmförderungssysteme von Bund und Ländern zu beachten.

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