Ausgezeichneter Jazz

Deutscher Jazzpreis erstmals verliehen Ausgezeichneter Jazz

Mit dem neuen Deutschen Jazzpreis hat Kulturstaatsministerin Grütters 31 Künstlerinnen und Künstler für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Der Preis sei gleichzeitig ein klares kulturpolitisches Bekenntnis zur Kunstform Jazz, erklärte Grütters bei der Preisverleihung.

Das Moderatoren-Team des 1. Deutschen Jazzpreis im Mannheimer Jazz-Club Ella & Louis mit der Trophäe.

31 Künstlerinnen und Künstler wurden mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.

Foto: Deutscher Jazzpreis / Florian Merdes

Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zählen unter anderen Tigran Hamasyan, das Julia Hülsmann Quartet, Christian Lillinger und Markus Stockhausen. Der Konzert- und Tourneeveranstalter Karsten Jahnke wurde mit dem Deutschen Jazzpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

„Mit dieser Auszeichnung richten wir das Scheinwerferlicht auf die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz“, sagte Kulturstaatsministerin Grütters anlässlich der Verleihung des Deutschen Jazzpreises. Die Jazzmusikszene baue seit jeher klingende Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen. Sie sei auch ein Spiegelbild unserer pluralistischen Gesellschaft. Die Staatsministerin für Kultur und Medien hatte den Preis als sichtbares Zeichen der Unterstützung und Anerkennung der Jazzszene initiiert.

Preise in 31 Kategorien

Der Deutsche Jazzpreis wurde in 31 Kategorien, verteilt auf fünf Hauptkategorien, verliehen. Die Auszeichnung ist mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Alle Preisträger finden Sie auf der Webseite des Deutschen Jazzpreises.

Die von Pinar Atalay moderierte Preisverleihung wurde live aus Hamburg sowie aus Jazzclubs in Berlin, München und Mannheim ins Netz übertragen. Musikerinnen und Musiker wie Rolf Kühn, Ute Lemper, Max Mutzke oder Bugge Wesseltoft würdigten als Laudatoren die Preisträgerinnen und Preisträger.

Realisiert wird der Deutsche Jazzpreis von der Initiative Musik gGmbH. Finanziert wird er aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.