Bundesprogramm „Jugend erinnert“

Förderung von außerschulischer Bildungsarbeit Bundesprogramm „Jugend erinnert“

Die Erinnerung an den Terror der NS-Herrschaft und das Unrechtsregime der SED macht den Wert unserer heutigen Demokratie sichtbar. Der Bundesregierung ist es daher ein besonderes Anliegen, jungen Menschen historisches Wissen zu vermitteln und ihr Demokratieverständnis zu stärken. Mit dem Programm „Jugend erinnert“ fördert sie entsprechende Angebote in Gedenk- und Bildungseinrichtungen.

Bilder einer Ausstellung in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau

Dass junge Menschen sich mit den Folgen des NS-Regimes und der SED-Diktatur auseinandersetzen, ist Ziel des Förderprogramms „Jugend erinnert“.

Foto: Archiv Gedenkstätte GJWH Torgau

Deutschland ist durch das NS-Terrorregime, aber auch durch die kommunistische Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR nachhaltig geprägt. Um die Erinnerung an die furchtbaren Folgen dieser totalitären Regime wachzuhalten, einer Verharmlosung entgegenzuwirken und der Opfer zu gedenken, hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zwei Förderlinien im Rahmen des im Koalitionsvertrag verankerten Bundesprogramms „Jugend erinnert“ ins Leben gerufen.

Gefördert werden innovative Projekte in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Eine Förderlinie zur Auseinandersetzung mit der NS-Terrorherrschaft startete im April 2019, die zweite Förderlinie zur Aufarbeitung des SED-Unrechts folgte im September 2020. Ziel ist es, junge Menschen zu ermuntern, Haltung zu zeigen und sich für demokratische Grundwerte einzusetzen. Beide Förderlinien befinden sich bereits in der Umsetzung, Antragstellungen sind nicht mehr möglich.