Aufarbeitung der SED-Diktatur

Aufarbeitung der SED-Diktatur

Ziel der Bundesregierung ist es, die Aufarbeitung des SED-Unrechts konsequent fortzusetzen. Widerstand und Opposition in der DDR sollen in diesem Zusammenhang besonders gewürdigt werden.

Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Foto: Bundesregierung/Tybussek

Auch mehr als 28 Jahre nach dem Ende der DDR bleibt es notwendig, sich mit dem Unrecht der SED-Diktatur auseinanderzusetzen und der Opfer zu gedenken. Gerade junge Menschen müssen über diese Zeit und die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur aufgeklärt werden.

Neben Kommunen, Ländern und Opferverbänden engagiert sich auch der Bund nachdrücklich bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die BKM fördert national bedeutsame Gedenkstätten und finanziert die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Mit der Stasi-Unterlagen-Behörde und dem Bundesarchiv gewährleistet sie den Zugang zu den Akten des SED-Staates.

Anträge zur Förderung von Projekten im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes müssen über das jeweilige Sitzland bei der Beauftragten für Kultur und Medien vorgelegt werden. Ansprechpartner bei Fragen zum Verfahren sind die Bundesländer. Die Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes (pdf, barrierefrei) enthält die Kriterien zur Förderung von Projekten.

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