Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Foto: Bundesregierung/Tybussek

Auch 30 Jahre nach dem Ende der DDR bleibt es notwendig, sich mit dem Unrecht der SED-Diktatur auseinanderzusetzen und der Opfer zu gedenken. Neben Kommunen, Ländern und Opferverbänden engagiert sich der Bund nachdrücklich bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Dass insbesondere junge Menschen über diese Zeit und die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur aufgeklärt werden, ist Ziel des Bundesprogramms „Jugend erinnert“. Insgesamt 44 Bildungs- und Vermittlungsprojekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden gefördert.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert zudem national bedeutsame Gedenkstätten und finanziert die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Mit dem Bundesarchiv gewährleistet sie den Zugang zu den Akten des SED-Staates.

Anträge zur Förderung von Projekten im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes müssen über das jeweilige Sitzland bei der Beauftragten für Kultur und Medien vorgelegt werden. Ansprechpartner bei Fragen zum Verfahren sind die Bundesländer.