Neue Studie

Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Bundesministerien und Behörden

Seit etwa einem Jahrzehnt lassen mehrere Bundesministerien und größere Bundesbehörden ihre Geschichte von unabhängigen Wissenschaftlern untersuchen. Zum Stand und zu den Perspektiven der NS-Aufarbeitung haben jetzt zwei Forschungsinstitute eine Studie vorgelegt, die im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erarbeitet wurde.

Die Bestandsaufnahme wurde vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) erstellt. Sie gibt Politik, Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und den bestehenden Forschungsbedarf zur Aufarbeitung der frühen Nachkriegsgeschichte von Bundesministerien und Behörden in der Bundesrepublik Deutschland und der Ministerien und Behörden der DDR.

Die Studie ist 2016 unter folgendem Titel erschienen:
Christian Mentel und Niels Weise: Die zentralen deutschen Behörden und der Nationalsozialismus. Stand und Perspektiven der Forschung, herausgegeben von Frank Bösch, Martin Sabrow und Andreas Wirsching.

Sie ist im pdf-Format hier online abrufbar. Ab Mitte Februar ist sie auch als gedruckte Broschüre erhältlich.

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