Startschuss für die Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung  / Kulturstaatsministerin Grütters: "Kohls Vermächtnis umfassend der Öffentlichkeit zugänglich machen"

Startschuss für die Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung  / Kulturstaatsministerin Grütters: "Kohls Vermächtnis umfassend der Öffentlichkeit zugänglich machen"

  • Pressemitteilung 337
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Mit der konstituierenden Sitzung ihres Kuratoriums hat die Bundes-kanzler-Helmut-Kohl-Stiftung heute in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Mitglieder des zentralen Entscheidungs- und Aufsichtsgremiums der Stiftung sind der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die Ministerpräsidenten a. D. Bernhard Vogel und Kurt Beck, Bundesministerin a. D. Gerda Hasselfeldt sowie der frühere Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Als stellvertretende Mitglieder wirken mit der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert, die Ministerpräsidentin a.D. Christine Lieberknecht, die Bundesminister a.D. Helmut Hausmann und Franz-Josef Jung sowie die stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Beate Neuss.

Die Kuratoriumsmitglieder und deren Stellvertretungen wurden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für fünf Jahre bestellt. Der Sitzung vorangegangen war ein gemeinsamer Fototermin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Das Kuratorium hat zentrale Beschlüsse für den weiteren Aufbau der Stiftung gefasst. So wählten die Mitglieder Volker Kauder zum Vorsitzenden des Gremiums, Gerda Hasselfeldt zu dessen Stellvertreterin. Als ehrenamtliche Vorstandsmitglieder wurden bestellt: für den Vorstandsvorsitz Günter Winands, ehemaliger Leiter des Kabinetts- und Parlamentsreferates im Bundeskanzleramt (1991-1998) und heutiger Amtschef bei der Staatsministerin für Kultur und Medien, sowie als stellvertretender Vorsitzender, Michael Borchard, früheres Mitglied des Redenschreiberteams Helmut Kohls und heutiger Leiter der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.  

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte anlässlich der konstituierenden Sitzung: „Die zügige Gründung einer vom Bund getragenen Politikergedenkstiftung für Helmut Kohl unterstreicht den breiten Wunsch, der Öffentlichkeit das Vermächtnis des Ehrenbürgers Europas umfassend zugänglich zu machen. Neben der Wahrung des Andenkens an den Kanzler der deutschen Einheit wird sie insbesondere auch den europäischen Integrationsprozess im Sinne Helmut Kohls fördern. Die heutige Kuratoriumssitzung ist dafür ein wichtiger Meilenstein.“

Das Bundesgesetz über die Errichtung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung ist am 9. Juni 2021 in Kraft getreten. Sie ist die siebte Politikergedenkstiftung des Bundes und wird als solche institutionell aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Im Regierungsentwurf für 2022 sind wie bereits im Haushalt 2021 knapp drei Millionen Euro für die Arbeit der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung vorgesehen. Dies entspricht der finanziellen Ausstattung der anderen drei „Kanzlerstiftungen“ des Bundes zu Konrad Adenauer, Willy Brandt und Helmut Schmidt.

Weitere Informationen unter www.kulturstaatsministerin.de

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