Rekordsumme für Denkmalschutz-Sonderprogramm – Kulturstaatsministerin Grütters: "Kulturelles Erbe hat herausragende Bedeutung für unsere Identität"

Die Bundesregierung gibt in diesem Jahr die Rekordsumme von rund 70 Millionen Euro für das Denkmalschutz-Sonderprogramm. Damit ist der Weg frei für dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen an zahlreichen kulturell bedeutsamen Denkmälern und historischen Orgeln überall in Deutschland. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat das Denkmalschutz-Sonderprogramm 2021 am 19. Mai freigegeben.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Wir setzen ein starkes Zeichen für Deutschlands kulturelles Erbe. Kulturdenkmäler und historische Orgeln haben eine herausragende Bedeutung für unsere Identität. Sie sind uns als Vermächtnis anvertraut, das es zu schützen und bewahren gilt. Mein Dank gilt dem Haushaltsausschuss des Bundestags, der durch seine gestrige Entscheidung dem Bund erneut ermöglicht, gemeinsam mit Ländern, Kommunen und privaten Trägern eine Vielzahl bedeutender Kulturdenkmäler und Orgeln für künftige Generationen zu erhalten.“

Mit den Denkmalschutz-Sonderprogrammen wurden bis 2020 bereits insgesamt 330 Millionen Euro investiert. Die Bundesmittel werden dabei in gleicher Höhe durch Länder, Kommunen, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie durch bürgerschaftliches Engagement ergänzt. Denkmalschutz-Mittel in dieser Größenordnung sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie kommen vor allem kleinen und mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben in der Denkmalpflege zugute.

Zu den 2021 geförderten Projekten gehören zum Beispiel die Stumm-Orgel in der Pfarrkirche Sankt Martin in Lahnstein (RP), der Dom zu Wetzlar (HE), das ehemalige Schwarze Casino der Blaufarbenfabrik in Zschorlau (SN), oder die Schleppdampfer TIGER + CLAUS D in Hamburg.