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Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, unterstützt mit dem Programm „Kulturelle Vermittlung und Integration“ modellhafte Projekte der Kultureinrichtungen. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben zu ermöglichen - unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion und sozialer Lage sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum. Anträge für das Förderprogramm 2020 können bis zum 31. August 2019 eingereicht werden.

Monika Grütters sagte: „Damit gesellschaftliche Integration gelingt, müssen wir dafür sorgen, dass wir Kultur und kulturelle Bildung für alle zugänglich machen. Der Koalitionsvertrag ist hier richtungsweisend. Mit ihren identitätsstiftenden und breit gefächerten Projekten tragen unsere Kulturinstitutionen maßgeblich dazu bei, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schaffen. Als Orte der Begegnung sind sie dafür prädestiniert, immer mehr Menschen zu erreichen, die bisher kaum oder gar keine kulturellen Angebote nutzen. Dabei will ich unsere Kultureinrichtungen weiterhin mit diesem wichtigen Förderprogramm unterstützen. Wir brauchen die identitätsstiftende und integrative Kraft der Kultur gerade in Zeiten, wo gesellschaftliche Fliehkräfte zunehmen und Vielfalt zwar bereichernd, aber von manchen auch als große Herausforderung wahrgenommen wird.“

Das bereits seit zehn Jahren bestehende Programm „Kulturelle Vermittlung und Integration“ fördert Modellvorhaben im Bereich der Vermittlung, Integration und Diversitätsentwicklung. Dazu gehören z.B. die kulturelle Bildung für junge Menschen, die Inklusion von Menschen mit Behinderung, die Integration und interkulturelle Öffnung. Besonderes Augenmerk liegt auf der strukturbildenden, langfristigen Wirkung.

Weitere Informationen und Antragsformulare sind abrufbar unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/kulturelle-bildung/modellprojekte-foerdern