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Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, unterstützt mit Mitteln aus dem neuen Programm „Jugend erinnert“ 28 Bildungsprojekte in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren. Der Bund stellt für die erste Auswahlrunde für diese Projekte insgesamt rund sechs Millionen Euro zur Verfügung, um die Bildungsarbeit zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus nachhaltig zu stärken.

Dazu sagte Monika Grütters: „Die ausgewählten Projekte überzeugen durch ihre innovativen und modellhaften Ansätze. So können sich junge Menschen vertieft mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen und den Bezug der Geschichte zur Gegenwart und zu ihrer eigenen Lebenswelt begreifen. Die wesentlichen Ziele meines Programms ‚Jugend erinnert‘ werden mit diesen Vorhaben erreicht. Gerade auch kleinere Initiativen bekommen damit die Chance auf eine Förderung durch den Bund. Mit den qualifizierten neuen Bildungsformaten sollen insbesondere auch junge Menschen angesprochen werden, die von den Gedenkstätten bislang weniger erreicht wurden. Es ist gut, dass sich bei den nun geförderten Projekten die gesamte Bandbreite der sehr heterogenen deutschen Gedenkstättenlandschaft abbildet.“

Das Förderprogramm „Jugend erinnert“ soll NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren als zentrale Akteure dabei unterstützen, für ihre pädagogische Arbeit neue Ansätze und Methoden auszubilden. Vor allem durch die Vernetzung mit neuen Kooperationspartnern will man nachhaltig wirkende Bildungsformate für junge Menschen stärken und weiterentwickeln. Auch die Qualifizierung von Multiplikatoren – so zum Beispiel Lehramtsstudierende – steht im Mittelpunkt etlicher Projekte.

In Planung ist auch eine Förderlinie von „Jugend erinnert“ für den Bereich der Aufarbeitung des SED-Unrechts.