Bund fördert Sicherheit in Berliner Kultureinrichtungen – Kulturstaatsministerin Grütters: "Kulturschätze in der Hauptstadt systematisch schützen"

Aus dem Sonderprogramm zur „Stärkung der Sicherheit in nationalen Kultureinrichtungen“ stellt der Bund nun auch Fördermittel für vier Kultureinrichtungen in Berlin zur Verfügung. Davon profitieren neben der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz, dem Brücke-Museum und der Berlinischen Galerie auch das Museum für Naturkunde. Das Förderprogramm mit einem Volumen von insgesamt fünf Millionen Euro hatte Kulturstaatsministerin Monika Grütters angesichts des Einbruchs im Grünen Gewölbe in Dresden im November 2019 für dringend notwendige Investitionen zum Einbruch- und Diebstahlschutz in Museen, Archiven und Ausstellungshallen in ganz Deutschland aufgelegt. 44 Kultureinrichtungen in zwölf Bundesländern können dadurch bauliche, mechanische oder elektronische Sicherheitsvorkehrungen installieren. Zu den geförderten Maßnahmen zählen unter anderem die Erneuerung von Einbruch- und Überfallmeldesystemen oder Anlagen zur Videoüberwachung.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Gerade in der deutschen Hauptstadt werden weltweit bekannte, einzigartige Kulturschätze präsentiert. Umso mehr verdienen sie systematischen Schutz, damit sie auch späteren Generationen erhalten bleiben. Deshalb unterstützen wir mit unserem Sonderprogramm unter anderem auch vier Berliner Kultureinrichtungen dabei, ihre bedeutenden Sammlungen noch besser zu sichern.“

Die einmalige Sonderförderung richtet sich an national bedeutende Kultureinrichtungen in gemeinnütziger, staatlicher oder kommunaler Trägerschaft. Der Bund übernimmt dabei die Hälfte der Investitionskosten. Voraussetzung für eine Förderung ist ein mit dem zuständigen Landeskriminalamt oder der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle abgestimmtes Sicherheitskonzept.