66 Verlage ausgezeichnet

Deutscher Verlagspreis 2021 66 Verlage ausgezeichnet

Die deutsche Literaturlandschaft zählt zu den facettenreichsten weltweit. Besonders kleine, unabhängige Verlage tragen entscheidend zu dieser Diversität bei. Seit 2019 würdigt Kulturstaatsministerin Grütters ihr Engagement mit dem Deutschen Verlagspreis. Nun hat sie die diesjährigen Preisträger bekanntgegeben.

Bücherstapel

66 Verlage erhalten auch dieses Jahr den Deutschen Verlagspreis.

Foto: picture alliance / dpa | Frank Rumpenhorst

„Mit ihrem Gespür für Leserinnen und Leser und dem eigenen Kopf für Themen auch jenseits der ausgetretenen Pfade sorgen die kleinen, unabhängigen Verlage für eine einzigartige Vielfalt auf dem deutschen Buchmarkt“, so Kulturstaatsministerin Grütters. Auch in diesem Jahr werden deshalb 66 dieser Verlage mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.

240.000 Euro mehr Preisgeld für Verlage

Gerade in diesen Zeiten der Krise bewiesen die unabhängigen Verlegerinnen und Verleger echten Mut zum unternehmerischen Risiko, sagte Grütters. Dafür verdienten sie unsere besondere Anerkennung, erklärte die Staatsministerin. Die Prämie für die zweite Preiskategorie, in der insgesamt 60 Verlage ausgezeichnet werden, wurde daher in diesem Jahr von 20.000 Euro auf 24.000 Euro erhöht.

Welche der Verlegerinnen und Verleger sich über einen der drei Hauptpreise freuen können, wird Kulturstaatsministerin Grütters bei der Preisverleihung am 1. Juli in München verkünden. Diese sind jeweils mit einer Prämie von 60.000 Euro dotiert. Weitere drei Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz mehr als drei Millionen Euro beträgt, erhalten je ein undotiertes Gütesiegel.

Eine Übersicht über alle diesjährigen Preisträger finden Sie auf der Webseite des Deutschen Verlagspreises.

Würdigung herausragender verlegerischer Arbeit

Ausgewählt wurden die prämierten Verlage durch eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz der Germanistin und Literaturredakteurin Insa Wilke. Entscheidende Kriterien für die Nominierung sind ein überzeugendes Verlagsprogramm, kulturelles Engagement, die Umsetzung innovativer Projekte oder eine außerordentlich hohe Qualität der verlegerischen Arbeit.

Insgesamt hatten 366 Verlage Bewerbungen eingereicht. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Bewerberzahl damit um rund zehn Prozent. 

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