45 Bruchstücke erzählen 45 Geschichten

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 45 Bruchstücke erzählen 45 Geschichten

Insgesamt 45 Objekte erzählen anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus von den Verbrechen des NS-Regimes und den Umbrüchen des Jahres 1945. Sie sind Ausgangspunkt für 45 Geschichten, die jetzt in einer durch NEUSTART KULTUR geförderten Online-Ausstellung der Stiftung Brandenburgischen Gedenkstätten greifbar werden.

Schreibmaschine in der Ausstellung BRUCHSTÜCKE `45 der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Die Schreibmaschine ist eines der 45 Objekte, deren Geschichte Besucherinnen und Besucher in der virtuellen Ausstellung erfahren können.

Foto: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten / Wolfgang Chodan

Die Geschichte aufzuarbeiten und den Opfern der Nationalsozialisten zu gedenken, ist für die Bundesregierung eine immerwährende Verpflichtung. Dabei sind authentische Orte wie Gedenkstätten oder Mahnmale von zentraler Bedeutung. Auf die Zeit der Umbrüche im Jahr 1945 blickt jetzt die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit der Ausstellung BRUCHSTÜCKE ’45.

„Die eindringlichen Geschichten und Zeugnisse berühren Herz und Verstand“, erklärte Kulturstaatsministerin Grütters in ihrer Videobotschaft zur Eröffnung der digitalen Version der Ausstellung. „Sie werfen aktuelle Fragen auf und bieten beeindruckende Anknüpfungspunkte, um für die Gegenwart und Zukunft aus der Geschichte zu lernen“, sagte sie weiter.

45 Objekte sind Ausgangspunkt für 45 Geschichten

BRUCHSTÜCKE ’45 dokumentiert in 45 Geschichten die Verbrechen, die sich während des NS-Regimes in ehemaligen Konzentrationslagern und anderen Haftorten in Brandenburg ereigneten. Dabei sind die Bruchstücke so vielfältig wie ihre Geschichten. Das kleine geschnitzte Kästchen, das im Massengrab bei Staakow gefunden wurde, die Jacke eines KZ -Häftlings oder das Foto der Zuchthaus-Guillotine in der Brandenburger Innenstadt: Sie vergegenwärtigen die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten und das daraus resultierende Leid Verfolgter aus ganz Europa.

Mithilfe von 360°-Fotografie die 45 Bruchstücke online betrachten

Präsentiert wird die Ausstellung von Mai 2021 bis April 2022 an insgesamt fünf brandenburgischen Gedenkstätten. Schon jetzt können Interessierte BRUCHSTÜCKE ’45 aber auch online besuchen und auf einer interaktiven 360°-Tour entdecken. Ermöglicht wurde die digitale Variante der Ausstellung durch eine Förderung aus dem Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

Die Ausstellung BRUCHSTÜCKE ´45 im 360°-Rundgang entdecken:

https://www.bruchstuecke45.de/

Die Ausstellung ist Teil eines umfangreichen digitalen Programms zum 76. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Das komplette Angebot der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten finden Sie unter www.rememberliberation.stiftung-bg.de.

Die Aufgabe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ist es, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern und die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen zu fördern. Die Stiftung sowie andere Gedenkstätten und Mahnmale in Deutschland werden dauerhaft durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.