Bundeszentrale für Digitale Aufklärung 

Roboterhand und Menschenhand

Roboterhand und Menschenhand

Foto: Getty Images/iStockphoto/xijian

Vision

Die Digitalisierung berührt heute nahezu alle Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger. Nicht immer ist es einfach, sich in dieser digitalen Welt zurechtzufinden. Bei manchen digitalen Themen und Begrifflichkeiten ist nicht jedem klar, was sich dahinter verbirgt. Bei anderen Themen wiederum weiß man nicht so recht, wie man sich am Besten verhält. Ziel der Bundeszentrale für Digitale Aufklärung ist es, Ängsten und Vorbehalten der Bürgerinnen und Bürger vor neuen Technologien wie zum Beispiel 5G, Robotik, Künstliche Intelligenz und Deepfakes, mit Aufklärung zu begegnen und zu zeigen, dass Bildung das wirksamste Mittel für Akzeptanz und gegen Desinformation ist. 

Informierte und aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger verstehen digitale Sachverhalte und können sich selbstbestimmt und verantwortungsbewusst in dieser Welt bewegen.
Aufgeklärte Bürger surfen kritischer durch das Netz und sind immun gegen die Verbreitung von Hass und Hetze. Sie erkennen leichter die Gefährdungen durch Bots, Desinformation und gefälschte Fotos oder Videos.
Mündige Bürgerinnen und Bürger verstehen die Bedeutung von Daten in einer plattformdominierten Welt und können so die Konsequenzen für die freiwillige Herausgabe oder auch Nichtherausgabe ihrer Daten überblicken und datenbasierte Geschäftsmodelle nachvollziehen. Dies ist die Voraussetzung für einen verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Umgang mit den eigenen Daten und damit unabdingbare Voraussetzung für einen modernen Verbraucherschutz in der digitalen Welt. 
Mindestens genauso wichtig ist aber ein Grundverständnis von Algorithmen und wie diese Internetinhalte beeinflussen und damit eine Filterfunktion ausüben können. 

Die Bundeszentrale für Digitale Aufklärung soll die Medienkompetenz der Bürgerinnen und Bürger stärken. Es ist im Interesse der Allgemeinheit, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich mit Cyber-Sicherheit (starke Passwörter, Cloud-Dienste, Verschlüsselungstechniken, etc.) auseinandersetzen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Privatsphäre (z.B. Verbreiten von privaten Fotos via Messenger-Dienste und soziale Netzwerke) sowie die Frage nach dem „digitalen Nachlass“ zählen heute ebenso zu den Grundlagen einer digitalen Bildung wie das Verstehen von Grundbegriffen wie „Cookie“ und „Cloud“.

Die Bundeszentrale für Digitale Aufklärung wird Aufklärungskampagnen durchführen und mit niederschwelligen, kostenfreien Angeboten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger umfassend über Innovationen und Technologiefolgenabschätzungen informieren sowie spezielle Angebote zur Sensibilisierung und Aufklärung von Eltern, Lehrpersonal und Pädagogen über den Umgang mit Social Media, Datenschutz, Fake News, Hate Speech und Cybermobbing anbieten.