Roth zur Einsetzung eines Expertengremiums bei der documenta

Statement der Kulturstaatsministerin Roth zur Einsetzung eines Expertengremiums bei der documenta

Die Staatsministerin für Kultur und Medien begrüßt die Einsetzung eines Gremiums mit renommierten Expertinnen und Experten durch den Aufsichtsrat der documenta. Roth: „Eine breit aufgestellte fachwissenschaftliche Begleitung dieser Kunstaustellung ist notwendig und überfällig“.

„Ich begrüße ausdrücklich die Einsetzung eines Gremiums mit renommierten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen durch den Aufsichtsrat der documenta. Eine solche breit aufgestellte fachwissenschaftliche Begleitung dieser Kunstaustellung ist notwendig und überfällig. Den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern danke ich für ihre Bereitschaft, sich jetzt an dieser wichtigen Aufgabe zu beteiligen. Wichtig ist, dass dieses Gremium auch die Abläufe und Strukturen der documenta in den Blick nimmt und eine Aufarbeitung voranbringen hilft sowie seinen Rat in Bezug auf mögliche antisemitische Bildsprache bei Ausstellungsobjekten geben soll. Diese Expertise darf dann auch nicht folgenlos bleiben. Insbesondere die Kritik und Einschätzungen in Bezug auf Zeichnungen des Künstlers Burhan Karkoutly müssen sehr ernst genommen werden und dem sollte jetzt unbedingt und unmittelbar nachgegangen werden. Mit der Kunstfreiheit geht in öffentlich geförderten Kulturinstitutionen Verantwortlichkeit einher."