Politikergedenkstiftungen

Politikergedenkstiftungen

Der Bund unterhält sechs Politikergedenkstiftungen, um an die jüngere deutsche Geschichte und an bedeutende deutsche Staatsmänner zu erinnern. Im September 2021 hat die siebte Stiftung zum Gedenken an Bundeskanzler Helmut Kohl ihre Arbeit aufgenommen. 

Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Königswinter, bei Bonn, Schreibtisch Konrad Adenauers, Gedenkstätte, Politikergedenkstätte, Geschichte, Politik, Konrad Adenauer (erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland)

Schreibtisch im Konrad Adenauer Haus in Rhöndorf

Foto: Laif/Fechner

Ziel dieser Stiftungen ist es, das Andenken an ihre Namensgeber und ihr Wirken zu wahren. Gleichzeitig leisten sie als Museen und Forschungseinrichtungen einen Beitrag zum besseren Verständnis der Geschichte Deutschlands und Europas im 19. und 20. Jahrhundert.

Ihren Sitz haben die Gedenkstätten an Orten, die eng mit dem Leben dieser Politiker verbunden sind. Unter dem gemeinsamen Titel "Biografien erzählen - Geschichte entdecken" präsentieren sie Ausstellungen, die über den Lebensweg, das politische Denken und Wirken sowie das historische Erbe dieser Staatsmänner vor dem Hintergrund der jeweiligen geschichtlichen Epoche informieren.

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus

Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Zukünftig wird außerdem die Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung an das politische Wirken und die Lebensleistung des Politikers erinnern. Im September 2021 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Entscheidungs- und Aufsichtsgremium der Politikergedenkstiftung für die ersten fünf Jahre bestellt, nachdem im Juni 2021 das Bundesgesetz über die Errichtung der Stiftung in Kraft getreten war.


Dieser Beitrag wurde zuletzt am 14. Dezember 2021 aktualisiert.