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Kulturstaatsministerin Roth gratuliert Bärengewinnern der Internationalen Filmfestspiele Berlin: "Berlinale steht für Filmkunst der Herzen und der Hoffnung"

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Die Jury der 73. Internationalen Filmfestspiele Berlin hat heute die Gewinner des Wettbewerbs gekürt. Den Goldenen Bären erhielt der Film „Sur l’Adamant“ von Nicolas Philibert, produziert von Céline Loiseau, Gilles Sacuto und Miléna Poylo. Silberne Bären gingen unter anderem an „Roter Himmel“ von Christian Petzold (Großer Preis der Jury), „Mal Viver“ von João Canijo (Preis der Jury) und „Music“ von Angela Schanelec (Silberner Bär für das beste Drehbuch). Die Filme „Roter Himmel“ und „Music“ sind mit Unterstützung der kulturellen Filmförderung des Bundes entstanden. Den Silbernen Bären für die darstellerische Leistung in einer Hauptrolle erhielt die Schauspielerin Sofía Otero für ihre Rolle in „20.000 especies de abejas“. Insgesamt 19 Filme konkurrierten im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth: „Den Gewinnerinnen und Gewinnern der diesjährigen Berlinale gratuliere ich herzlich zu ihren künstlerischen Erfolgen, allen voran Nicolas Philibert und seinem Team zum Goldenen Bären für ‚ Sur l’Adamant‘. Ganz besonders gratuliere ich auch der erst 8-jährigen Schauspielerin Sofía Otero für ihre zutiefst berührende Darstellung eines Transkindes. Der Film „20.000 especies de abejas“ ist gerade auch durch die Interpretation von Sofía Otero ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Diskriminierung und für Toleranz, Offenheit und Gleichberechtigung.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Berlinale 2023 stehen für eine Filmkunst des Menschseins und der Menschlichkeit, für eine Filmkunst der Herzen und der Hoffnung auf Freiheit und Selbstbestimmung. Genau dafür steht seit jeher auch die Berlinale als Bühne des internationalen Films, die Kino, Politik und Weltoffenheit vereint – immer an der Seite der Freiheit für alle Menschen, in diesem Jahr insbesondere für jene in der Ukraine ebenso wie in Iran und in Afghanistan. Unsere Herzen sind bei Mohammed Rassoulof, bei Jafar Panahi und den vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern, die mithilfe der Filmkunst gegen Verbote und Verfolgung ankämpfen.

Filmkunst jetzt erst recht – das ist die bleibende Botschaft der Berlinale 2023. Diesen künstlerischen Lichtblick in einer dunklen Zeit von Gewalt und Zerstörung verdanken wir nicht zuletzt der Berlinale-Leitung unter Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian, die unsere Berlinale nach der Pandemiekrise in diesem Jahr wieder zu dem Publikumsmagneten gemacht haben wie wir ihn kennen.“

Die Berlinale konnte dieses Jahr mit mehr als 260.000 verkauften Karten an frühere Erfolge anknüpfen. Sie ist damit das größte Publikumsfestival der Welt. Mit dem European Film Market ist sie gleichzeitig einer der bedeutendsten Branchentreffs der Filmindustrie und wichtiger Handelsplatz für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Agenten.

Das Festival wird von der Bundesregierung aus dem Etat der Kulturstaatsministerin unterstützt, 2023 mit rund 12,9 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.berlinale.de