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Bericht zur Exzellenzinitiative

Wichtige Impulse für die Spitzenforschung

Die Exzellenzinitiative für Spitzenforschung hat der deutschen Wissenschaft neuen Schwung verliehen. So schätzt eine Expertenkommission die Ergebnisse des Förderprogramms ein, das die Bundesregierung 2006 gestartet hat. Das vorgestellte Gutachten belegt, dass die Forschungsleistungen gestiegen sind.

Forscher in einem Forschungslabor

Mit der Exzellenzinitiative sind die Forschungsleistungen gestiegen.

Foto: Sebastian Bolesch

"Der Bericht zeigt, dass die Exzellenzinitiative die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten gestärkt hat", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Sie ist zugleich Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK).

Die von der Kommission erarbeiteten Vorschläge und Hinweise zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative werden in die Beratungen zwischen Bund und Ländern einbezogen. "Das Ziel, die Spitzenforschung an Universitäten im internationalen Wettbewerb zu stärken, ist und bleibt richtig", bekräftigte Wanka.

Exzellenzförderung fortsetzen

Die Exzellenzinitiative läuft 2017 aus. Es ist vorgesehen, im April 2016 eine neue Bund-Länder-Vereinbarung in Nachfolge der Exzellenzinitiative zu beschließen. Diese soll den Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern bereits im Juni 2016 zur Entscheidung vorgelegt werden.

Die Expertenkommission befürwortet die Fortsetzung des Förderprogramms. "Die deutschen Universitäten sind auf dem Weg, aber das Ziel ist noch weit", denn "auf Augenhöhe mit den Besten sein zu wollen, braucht Zeit", so der Vorsitzende des von Bund und Ländern eingesetzten, internationalen Gremiums, Dieter Imboden.

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