Wetterdaten leichter einzusehen

Deutscher Wetterdienst Wetterdaten leichter einzusehen

Ob Sonne, Sturm oder Unwetter zu erwarten sind – darüber können sich Bürgerinnen und Bürger künftig kostenfrei beim Deutschen Wetterdienst informieren. Nicht nur Wetterwarnungen, auch Informationen zu Klimaschutz und Umwelt darf der DWD dann entgeltfrei abgeben. Die Gesetzesnovelle hat nun den Bundesrat passiert.

Die Bundesregierung will den dauerhaften Zugang zu öffentlich finanzierten Daten leichter machen. Um der Allgemeinheit auch meteorologische Informationen zur Verfügung zu stellen, hat das Bundeskabinett die Novelle des Gesetzes über den Deutschen Wetterdienst beschlossen.

Festgeschrieben ist dieses Ziel in der Digitalen Agenda der Bundesregierung, die vorsieht, "die Bundesbehörden zu Vorreitern bei der Bereitstellung offener Daten in Deutschland" zu machen. Dazu gehören auch die meteorologischen und klimatologischen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Wetterdaten frei nutzbar

Das Gesetz soll die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden im Katastrophen-, Bevölkerungs- und Umweltschutz stärken. Auch wird der Aufgabenkatalog des DWD modernisiert – unter anderem durch die ausdrückliche Erwähnung des Klima- und Umweltschutzes im Gesetzestext.

Als nationaler meteorologischer Dienst des Bundes ist es originäre Aufgabe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), meteorologische und klimatologische Daten zu erfassen und daraus, zum Beispiel in Form von Warnungen, Leistungen für die Allgemeinheit anzubieten.