Warum brauchen wir Journalisten?

Schülerwettbewerb 2014 Warum brauchen wir Journalisten?

Kulturstaatsministerin Grütters hat in Berlin mehrere Schülerprojekte rund um das Thema Zeitungen und Zeitschriften ausgezeichnet. Im aktuellen Wettbewerb der Nationalen Initiative Printmedien setzten sich Jugendliche mit Fragen auseinander wie: Was macht gute Journalisten aus? Und wozu brauchen wir sie?

Kulturstaatsministerin Grütters zeichnet die Preisträger des Schülerwettbewerbs der Nationalen Initiative Printmedien aus.

Grütters: Junge Menschen sollen Zeitungen und Zeitschriften mit Freude und Neugier lesen.

Foto: Bundesregierung/Bilan

Der Journalistenberuf steht bei jungen Menschen hoch im Kurs. Aber brauchen wir in Zeiten von Facebook, Twitter und Co. überhaupt noch professionelle Journalisten? Sind wir nicht ohnehin so gut informiert, dass wir uns selbst ein Bild machen können? Ist der Journalistenberuf also ein Auslaufmodell?

Spiel des Journalistenlebens

Antworten auf Frage wie diese suchten Schülerinnen und Schüler im diesjährigen Wettbewerb der Nationalen Initiative Printmedien zum Thema "Irgendwas mit Medien".

Unter diesem Motto konnten die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Gewinnerklassen überzeugten die fachkundige Jury mit einem Brettspiel, einer Skulptur und mehreren Film- und Textbeiträgen.

Den ersten von drei Plätzen belegte das "Spiel des Journalistenlebens - Fakten, Lügen, Sensationen", ein Gemeinschaftsprojekt der Klassen 5 bis 10 der Albert-Schweitzer Schule aus dem hessischen Alsfeld. Es thematisiert spielerisch die Chancen und Fallstricke einer journalistischen Laufbahn.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger auf einen Blick

Kulturstaatsministerin unterstreicht Bedeutung der Initiative

Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Schirmherrin der Initiative, empfing die Gewinnerklassen im Bundeskanzleramt.

Sie erklärte: "Mit der Nationalen Initiative Printmedien wollen wir nicht nur erreichen, dass junge Menschen Zeitungen und Zeitschriften lesen sollten. Wir möchten die Schülerinnen und Schüler auch motivieren, es tatsächlich mit Neugier und Freude zu tun. Wenn uns das gelungen ist, dann ist das genau der Erfolg, den ich mir für diese wichtige Initiative wünsche."

Workshop bei der Bild-Zeitung

Zu gewinnen gab es neben Klassenfahrten nach Berlin auch die Teilnahme an einem Sonderprojekt. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern durfte im August eine "Zeitung zum Schülerprojekt 2014" erstellen - in der Redaktion der "Bild am Sonntag" in Berlin.

Im Workshop, der vom Axel-Springer-Verlag unterstützt wurde, schlüpften die Schüler in die Rolle eines Redakteurs. Gemeinsam mit Roman Eichinger, dem Leiter des Politik-Ressorts, gestalteten sie eine Zeitungsseite zum Thema "Patchwork-Familie".