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Tote und Verletzte auf Madeira

Trauer und Bestürzung nach Busunglück

"Wir setzen alles daran, dass die Verletzten gesund werden und sobald es möglich ist, nach Deutschland überführt werden", erklärte Bundesaußenminister Maas am Donnerstagabend auf Madeira. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Merkel mit Bestürzung auf das Busunglück auf der portugiesischen Insel reagiert: "Meine aufrichtige Anteilnahme gilt vor allem all den Familien, die in diesem Unglück ihre Liebsten verloren haben."

An der Leitplanke einer Autobahn befestigt ein Mann einen Straß gelber Blumen.

Die portugiesische Insel Madeira ordnete nach dem Unglück drei Trauertage an.

Foto: Miguel Riopa/AFP/Getty Images

Bundesaußenminister Heiko Maas war noch am Donnerstag auf die portugiesische Ferieninsel Madeira geflogen. Von dort kündigte er am späten Abend an, Mediziner der Bundeswehr und des Außenministeriums seien dabei, Vorkehrungen für die Genesung und Überführung der Verletzen nach Deutschland zu treffen. Vor seinem Abflug hatte er den portugiesischen EInsatzkräften vor Ort für ihre Aneilnahme und Unterstützung gedankt.

Zuvor hatte Kanzlerin Angela Merkel mit Bestürzung auf das Unglück reagiert: "Ich hoffe mit den Verletzten und ihren Angehörigen, die um sie bangen, dass sie die körperlichen wie seelischen Folgen überwinden können", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie danke "den Rettern, Sanitätern und Ärzten, die unter schwierigen Umständen an der Unglücksstelle im Einsatz waren". 

Bei dem Busunglück am Mittwochabend waren auf der portugiesischen Insel Madeira 29 Menschen ums Leben gekommen. Das Fahrzeug mit mehr als 50 Passagieren war aus bisher noch ungeklärten Umständen von der Straße abgekommen, eine Böschung heruntergerutscht und auf ein Haus gestürzt.

"Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen derer, die ums Leben gekommen sind", hatte Kanzleramtsminister Helge Braun in einem Statement am Donnerstagmittag gesagt. Die Bundesregierung unternehme alles für eine schnelle Gewissheit.

Video 03:15
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Statement von Kanzleramtsminister Braun zum Busunglück auf Madeira

Auswärtiges Amt schaltet Hotline für Angehörige

Für besorgte Angehörige hat das Auswärtige Amt eine Telefonhotline eingerichtet: Sie ist unter +49 30 - 5000 3000 zu erreichen.