Sonderprogramm des Bundes

Schriftliches Kulturgut erhalten

Um national wertvolles schriftliches Kulturgut zu erhalten, schreibt Kulturstaatsministerin Grütters auch 2019 zusätzliche Fördermittel aus. Der Bund unterstützt Projekte etwa von Bibliotheken und Archiven mit bis zu 50 Prozent.

Akte und Bild eines vermissten Kindes

Bedrohtes Schriftgut für künftige Generationen erhalten: hier Dokumente des Internationalen Suchdienstes.

Foto: International Tracing Service (ITS), Foto: Uwe Zucchi

Feuchtigkeit, Säurefraß oder Schimmel: Viele historische Handschriften und Bücher in Deutschlands Archiven und Bibliotheken sind akut gefährdet. Als kultureller Schatz muss dieses Erbe vor dem schleichenden Verfall bewahrt und für künftige Generationen erhalten werden.

Kulturstaatsministerin Grütters will dem entgegenwirken und führt das 2017 aufgelegte Sonderprogramm zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts in Deutschland auch 2019 fort. Insgesamt 4,5 Millionen Euro stehen dann zur Verfügung. Das Geld kommt Projekten von Bundes-, Landes- und kommunalen Einrichtungen zu Gute.

Rettung des Kulturerbes ist Gemeinschaftsaufgabe

Die Rettung des schriftlichen Kulturerbes ist aber nur mit vereinten Kräften von Bund, Ländern und Kommunen zu bewältigen. Voraussetzung für eine Projektförderung mit Bundesmitteln ist es deshalb, dass die jeweiligen Bundesländer die Projekte auch mitfinanzieren. Die Reaktionen auf das Sonderprogramm 2017 waren insbesondere auf Landesebene positiv. Einige Länder haben ihre Mittel erhöht.

Welche Institutionen wofür Mittel beantragen können, welche Fristen gelten und weitere Einzelheiten können Interessierte den unten stehenden Fördergrundsätzen und dem Antrag entnehmen.

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