Rom-Preis 2017/2018 von Kulturstaatsministerin Grütters vergeben

  • Pressemitteilung 184
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Rom-Preise sowie Stipendien für das Deutsche Studienzentrum in Venedig für 2017 vergeben. Durch einen längeren Italien-Aufenthalt in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo oder Casa Baldi wird hochbegabten Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, sich künstlerisch weiter zu entwickeln.

Für einen zehnmonatigen Aufenthalt in der Villa Massimo ab September 2017 hat die Villa Massimo-Jury folgende Künstlerinnen und Künstler als Stipendiaten ausgewählt:

Bettina Allamoda, Berlin (Bildende Kunst), Thomas Baldischwyler, Hamburg (Bildende Kunst), Benedict Esche, München (Architektur), Iris Hanika, Berlin (Literatur), Jörg Herold, Rothspalk (Bildende Kunst), Gordon Kampe, Essen (Musik), Christoph Keller, Berlin (Bildende Kunst), Jay Schwartz, Köln (Musik) und Uljana Wolf, Berlin (Literatur).

Die Jury setzt sich aus Fachleuten der Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition) zusammen.

Für einen Studienaufenthalt im Jahr 2017 sowie der ersten Jahreshälfte 2018 in der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi wurden ausgewählt:

Marion Brasch, Berlin (Literatur), Jan Peter Bremer, Berlin (Literatur), Massum Faryar, Berlin (Literatur), Philip Gaißler, Hamburg (Bildende Kunst), Eva Grubinger, Berlin (Bildende Kunst), Saed Haddad (Musik), Alice Musiol, Köln (Bildende Kunst), Nuria Nuňez Hierro, Berlin (Musik), Karola Obermüller, Darmstadt (Musik), Ulrich Polster, Leipzig (Bildende Kunst), Sascha Reh, Berlin (Literatur) und Gordon Williamson, Hannover (Musik).

Weiter wählte die Villa Massimo-Jury auch die Künstlerstipendiatinnen und Künstlerstipendiaten des Deutschen Studienzentrums in Venedig aus. Für einen Aufenthalt sind im Jahr 2017 vorgesehen:

Mark Barden, Berlin (Musik), M + M (Martin de Mattia und Marc Weis), München (Bildende Kunst), Cordula Ditz, Hamburg (Bildende Kunst), Kay Fingerle, Berlin (Architektur), Dieter M. Gräf, Berlin (Literatur), Nils Mohl, Hamburg (Literatur), Christian Retschlag, Hannover (Bildende Kunst) und Maria de la Luz Romero Garrido, Berlin (Musik).

Außerdem hat die Jury vorgeschlagen, folgenden Künstlerinnen und Künstlern einen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris in den vom Bund erworbenen Ateliers zu ermöglichen:

Benjamin Badock, Leipzig (Bildende Kunst), Neele Hülcker, Berlin (Musik), Joachim Lengerer, Berlin (Bildende Kunst), Sonja Nagel und Jan Hendrik Theissen, Stuttgart (Architektur), Marie Séférian, Berlin (Musik) und Peter Tilling, Nürnberg (Musik).

Die Stipendien für die Cité übernimmt das Land, das die jeweiligen Studiengäste vorgeschlagen hat, während die Stipendien für die Studienaufenthalte in der Villa Massimo, der Casa Baldi und im Studienzentrum in Venedig von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt werden.

Mitglieder der Villa Massimo-Jury im Bereich Bildende Kunst waren: Susanne Pfeffer, David Schnell, Katharina Sieverding, Dr. Reinhard Spieler, Prof. Dr. Annette Tietenberg und Olaf Nicolai. In der Sparte Architektur entschieden: Prof. Arno Brandlhuber, Prof. Irene Lohaus, Dr. Heinrich Wefing und Rudolf Finsterwalder. Als Jury-Mitglieder im Bereich Literatur fungierten: Prof. Dr. Lothar Müller, Ingo Schulze, Dr. Stefanie Stegmann und Marcel Beyer. In der Sparte Musik (Komposition) wählten Prof. Moritz Eggert, Philipp Maintz, Prof. Matthias Pintscher und Dr. Charlotte Seither die Studiengäste aus.

Das Endauswahlverfahren wurde organisatorisch betreut durch die Kulturstiftung der Länder.

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