Mehr Geld für die Kultur

Bundestag verabschiedet Haushalt Mehr Geld für die Kultur

2017 stehen für Kultur und Medien insgesamt rund 1,63 Milliarden Euro bereit. Dies stetige Steigerung ihres Etats belege eindrucksvoll, welchen "herausragenden Stellenwert" die Kultur in Deutschland habe. In den vergangenen 12 Jahren hat sich das Budget mehr als verdoppelt.

Euro-Scheine

Mehr Geld für die Kultur: Der Bund nimmt seine Verantwortung wahr.

Foto: transit / Christoph Busse

Trotz notwendiger Einsparbemühungen ist der Kulturetat stetig erhöht worden; seit dem Amtsantritt von Monika Grütters als Kulturstaatsministerin 2013 um über 350 Millionen Euro.

Kultur und freie Medien Teil des Selbstverständnisses

Staatliche Kulturförderung und das Bekenntnis zu freien, unabhängigen Medien seien Fundamente unseres Selbstverständnisses, erklärte Kulturstaatsministerin Grütters. Im stetig wachsenden Etat zeige sich die Anerkennung als "tragende Säulen unserer Demokratie". Der Gesamtetat für Kultur und Medien steigt gegenüber 2016 um rund 17 Prozent auf rund 1,63 Milliarden Euro.

Denkmalschutz, Museen, Filmförderung

Die zusätzlichen Mittel fließen in unterschiedliche Projekte und Vorhaben: etwa in Aktivitäten zum Bauhausjubiläum, mehr als 76 Millionen Euro in den Denkmalschutz. Der Bund finanziert auch maßgeblich die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, die seit Anfang 2015 die Provenienzrecherche und -forschung in Deutschland insbesondere zur NS-Raubkunst unterstützt. Darüber hinaus profitieren die kulturelle Filmförderung, die Deutsche Welle sowie das in Berlin entstehende Humboldt Forum.

Kultur geniesst hohen Stellenwert

Die Kultur ist wichtig für das Zusammenleben: dessen sei sich die Gesellschaft bewusst. Die strukturierende Kraft der Medien in Diskursen "brauchen wir für eine gute Zukunft", wie auch die schöpferische Kraft der Künste.