Alle sind aufgerufen, Lebensmittel zu retten

Lebensmittelverschwendung vermeiden Alle sind aufgerufen, Lebensmittel zu retten

Deutschland rettet Lebensmittel! Unter diesem Motto findet die diesjährige Aktionswoche vom 29. September bis 6. Oktober statt. Vor allem sind private Haushalte in diesem Jahr aufgerufen, sich einzubringen und Lebensmittel zu retten und den neuen Umgang mit Lebensmitteln in ihren Alltag zu überführen.

Das Kampagnen Logo der diesjährigen Aktionswoche zur Lebensmittelrettung.

Die diesjährige Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ vom 29.9. bis 6.10. lädt alle zum Mitmachen auf.

Foto: BMEL

Etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich landen hierzulande im Müll. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 6,5 Millionen Tonnen, fällt in privaten Haushalten an, wie das Thünen-Institut ermittelt hat. Deshalb wird der Augenmerk der diesjährigen Aktionswoche auf diese Verursachergruppe gerichtet. 

Überall Ansätze zum Retten von Lebensmitteln

Unsere Lebensmittel sind wertvoll. Dies zu schätzen ist Grundgedanke hinter der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, wodurch die globale Ernährungssicherung in diesen Tagen besonders herausgefordert ist, können private Haushalte zeigen, wie sie sich für die Rettung von Lebensmitteln jetzt engagieren wollen.

Ob beim Einkaufen, beim Lagern, bei der Planung, was wann auf den Tisch kommen soll oder selbst bei der Zubereitung von Lebensmitteln – überall bieten sich für private Haushalte Ansätze zum Retten von Lebensmitteln. Denn allein wer überlegt plant und vorgeht, verhindert bereits die Verschwendung von Lebensmitteln. Ansätze lassen sich aber auch darüber hinaus finden. Machen Sie mit!

Eine Aktionswoche als Anreiz

Die Bundesregierung bietet zusammen mit den Bundesländern und lokalen Engagierten hierzu eine Aktionswoche an, in der Ideen gebündelt werden. Alle sind aufgerufen, hierbei mitzumachen. Ideen können dabei entlang der gesamten Versorgungskette mit Lebensmitteln eingebracht werden. Eine Online-Plattform informiert hierüber und fördert den gegenseitigen Austausch. 

  • Wer eine Idee hat, wie man Lebensmittel retten kann und damit mehr wertschätzt, kann sich an der Aktionswoche beteiligen und seine Idee auf der Webseite  Zu gut für die Tonne! eintragen.
  • Neben Privatpersonen können sich auch Restaurants und Cafés, Vereine, Verbände, Unternehmen, Initiativen sowie Bildungseinrichtungen beteiligen.
  • Für alle, die sich beteiligen wollen, aber eine Inspiration benötigen, gibt es einen Aktionsleitfaden.
  • Auf der Webseite von Zu gut für die Tonne! werden außerdem alle Aktionen in einer Deutschlandkarte aufgeführt. 

#DeutschlandRettetLebensmittel

In den sozialen Medien sammeln sich wie in den vergangenen Jahren Tipps, Tricks und Hinweise rund um die Aktionswoche und das Thema Lebensmittelwertschätzung – alles gebündelt unter dem Hashtag #DeutschlandRettetLebensmittel. Beteiligen Sie sich an den Beiträgen und Diskussionen!