Kompetent, leistungsstark und zuverlässig

Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Kompetent, leistungsstark und zuverlässig

Für einen reibungslos fließenden Schiffsverkehr ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zuständig. Die Bundesregierung hat diese Verwaltung neu strukturiert. Grundlage dafür ist das Zuständigkeitsanpassungsgesetz, dem der Bundestag jetzt zugestimmt hat.

Blick auf Schiffsverkehr.

Die Wasser- und Schifffahrtsämter werden von einer neuen Generaldirektion gesteuert.

Foto: picture alliance / zb

Der Gesetzentwurf zeichnet Umstrukturierungen nach, die bereits in die Wege geleitet wurden. Seit dem 1. Mai 2013 gibt es die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) mit Sitz in Bonn. Sie ersetzt die zuvor sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen.

Standorte bleiben erhalten

In der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zählt insgesamt rund 11.100 Beschäftigte, die in 18 verkehrsrevierbezogenen Ämtern arbeiten sollen. Alle Standorte der bisherigen 39 Wasser- und Schifffahrtsämter bleiben erhalten. Darüber steht die neue Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Bonn, die die Ämter steuert.

Der Auf- und Ausbau der Generaldirektion erfolge im laufenden Betrieb, erklärt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. "Die Arbeit vor Ort wird noch stärker als bisher auf die Anforderungen des Reviers ausgerichtet, um sicherzustellen, dass die WSV auch weiterhin bleibt, was sie ausmacht: Kompetent, leistungsstark und zuverlässig in der Region verwurzelt."

Planungssicherheit für alle

"Das Ergebnis der Reform schafft Planungssicherheit für die Wirtschaft, die Nutzer der Wasserstraßen und die Beschäftigten", unterstreicht Dobrindt. Seit 2014 baut die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wieder Personal auf, nachdem bis 2010 über 20 Jahre hinweg Personal abgebaut wurde – bei gleichzeitig wachsenden Aufgaben.

Die neue Ämterstruktur werde die Arbeit auf hohem Niveau sichern, so der Verkehrsminister. Den Erfolg dieser Verwaltungsreform sieht der Minister in dem "Spagat, die WSV fit für die Zukunft zu machen, aber gleichzeitig das Wir-Gefühl der WSV-Beschäftigten, die teilweise seit Generationen dabei sind, nicht zu gefährden".