Verlässlicher Generationenvertrag

Kommission zur Zukunft der Rente vorgestellt

"Verlässlicher Generationenvertrag" heißt die Kommission aus Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, Politik und Wissenschaft. Bis 2020 soll sie ein Gesamtkonzept für eine generationengerechte Alterssicherung vorlegen.

Zwei Generationen Frau im Garten mit Tochter,

Es geht auch um einen neuen, gerechten Generationenvertrag.

Foto: Getty Images/Thomas Tolstrup

Die Kommission hat den Auftrag, einen Vorschlag für eine nachhaltige Sicherung und die Fortentwicklung des Alterssicherungssystems ab dem Jahre 2025 zu erarbeiten. Das sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bei der Vorstellung der Kommission.

"Ich kenne keine Enkelkinder, die ihrer Großmutter und ihrem Großvater eine gute Rente missgönnen. Ich kenne auch keine Großeltern, die persönlich irgendwas vorhaben ihren Enkelinnen und Enkeln die Zukunft zu verbauen", so der Minister.

Wie geht es weiter?

Mitglieder der Rentenkommission

Rentenkommission "Verlässlicher Generationenvertrag"

Foto: H.C. Plambeck (BMAS)

Gerade in Zeiten des Wandels brauche es bei der Alterssicherung Sicherheit und Verlässlichkeit, sagte Heil. Für den Zeitraum bis 2025 hat sich die Regierungskoalition auf eine "doppelte Haltelinie" verständigt: Das Rentenniveau sinkt nicht unter 48 Prozent, der Beitragssatz wird 20 Prozent nicht übersteigen.

Das Gremium wird am 6. Juni 2018 zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Fachgespräche und Symposien mit Fachleuten sind genauso geplant wie ein Generationendialog mit Senioren- und Jugendorganisationen. Bis 2020 soll ein Gesamtkonzept zur langfristigen und generationengerechten Alterssicherung vorliegen.

Zehn Mitglieder hat die neue Kommission. Geleitet wird sie von der langjährigen Abgeordneten und ehemalige Staatssekretärin im Arbeitsministerium Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und dem ebenfalls langjährigen Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling (CDU).

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