Freunde der Freiheit unterstützen Ukraine

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Kanzler bei Matthiae-Mahl Freunde der Freiheit unterstützen Ukraine

Beim traditionellen Matthiae-Mahl in Hamburg bekräftigte Kanzler Scholz abermals Deutschlands Solidarität mit der Ukraine und den Verbündeten der NATO. In Anwesenheit der estnischen Ministerpräsidentin Kallas sagte er: „Sicherheit in der NATO ist unteilbar.“

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Bundeskanzler Olaf Scholz spricht beim Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus.

Kanzler Scholz beim Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus: Eine einzigartige Tradition.

Foto: Bundesregierung/Kugler

„Eure Sicherheit – die Sicherheit Estlands und des Baltikums – ist auch unsere Sicherheit.“ Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Dienstagabend beim Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus die Solidarität Deutschlands mit den Verbündeten in der NATO zum Ausdruck gebracht. Scholz wandte sich dabei an die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas, die ebenfalls als Ehrengast an der traditionsreichen Veranstaltung teilnahm.

Das Matthiae-Mahl ist seit 1356 historisch belegt und damit das älteste noch begangene Festmahl der Welt. Ein ausländischer und ein deutscher Ehrengast sprechen dabei neben Hamburgs Erstem Bürgermeister zu den Gästen.

Existenzkampf der Ukraine

Der Bundeskanzler verurteilte einmal mehr den „imperialistischen, mörderischen Angriffskrieg“ Russlands gegen die gesamte Ukraine. Der russische Präsident Putin wolle Grenzen in Europa mit Gewalt verschieben, ein Land von der Karte verschwinden lassen und so die europäische Geschichte umschreiben.

Angesichts dieser Situation könne es „für uns, als Demokratien, als Europäer, als Freunde der Freiheit“ keine Alternative dazu geben, die Ukraine weiter zu unterstützen. „So lange wie nötig“, bekräftigte Scholz. „Hört Russland auf zu kämpfen, gibt es keinen Krieg mehr. Hört die Ukraine auf zu kämpfen, dann gibt es keine Ukraine mehr.“ Deshalb habe Deutschland jüngst die militärische Unterstützung für die Ukraine auf mehr als sieben Milliarden Euro im laufenden Jahr fast verdoppelt.

Hier finden Sie eine Übersicht über humanitäre, finanzielle und militärische Hilfe: So unterstützt Deutschland die Ukraine

Unteilbare Sicherheit

Ein russischer Sieg hätte weit über die Ukraine hinaus dramatische Folgen, denn er würde das Ende der europäischen Friedensordnung bedeuten, so Scholz. Putin und an alle anderen Autokraten weltweit wären ermutigt, ihre Interessen auch künftig mit Gewalt durchzusetzen.

Deswegen unterstützen Deutschland und Estland die Ukraine, stärken laut Kanzler aber auch die eigene Verteidigung. So schützten die Marinen beide Länder im NATO-Verbund die Ostsee. Auch gebe es gemeinsame Militärübungen. Und nicht zuletzt sende die dauerhafte Stationierung einer Kampfbrigade der Bundeswehr in Litauen ab 2025 ein klares Zeichen: „Sicherheit in der NATO ist unteilbar.“ Gemeinsam werde man jeden Quadratmeter des Bündnisgebiets verteidigen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur NATOVerteidigungsbündnis und Wertegemeinschaft