„Wir brauchen auch in 30 Jahren noch gute Arbeitsplätze“

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Bundeskanzler Olaf Scholz beim Besuch der Elbe Flugzeugwerke.

Kanzler Scholz bei Elbe Flugzeugwerke: Die Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell etwa 2000 Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter.

Foto: Bundesregierung/Bergmann

Viele denken beim Bau von modernen Verkehrsflugzeugen möglicherweise an Hamburg. Dabei rollte das erste Passagierdüsenflugzeug Deutschlands in Dresden aus der Werkshalle. Die Elbe Flugzeugwerke stellen eines der wichtigsten, sächsischen Luftfahrtcluster in Ostdeutschland dar – neben dem Flughafen Halle-Leipzig und den in der Nähe liegenden Betrieben. Zugleich sind die Elbe Flugzeugwerke ein großer und bedeutender Arbeitgeber – und beschäftigen aktuell als Unternehmensgruppe etwa 2.000 Beschäftigte.

„Eine ganz besondere Tradition“

Grund genug für Bundeskanzler Olaf Scholz, sich persönlich vor Ort einen Eindruck zu machen. Das Unternehmen sei ein Traditionsbetrieb, der schon sehr lange im Flugzeugbau aktiv sei, würdigte Scholz. Und dass hier das erste Passagierdüsenflugzeug Deutschlands gebaut wurde, sei „eine ganz besondere Tradition“.

Im Unternehmen arbeiten die Beschäftigten, darunter viele Ingenieure, daran, Flugzeuge von Personen- in Frachtflugzeuge umzubauen. Sie produzieren aber auch Teile für die Flugzeugindustrie. „Dabei geht es um Zukunft, sichere Arbeitsplätze und das, was wir für unser Land brauchen, damit wir zuversichtlich sein können, dass wir auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren noch gute Arbeitsplätze haben werden“, so Scholz bei seinem Besuch. 

Qualifikation der Beschäftigten entscheidend

Gut qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seien das Wichtigste. Deshalb sei es von besonderer Bedeutung, dass in den Betrieben ausgebildet werde und dass es für alle gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten gebe. 

Laut Scholz muss das auch für diejenigen gelten, die schon dabei sind, damit sie neue, zusätzliche Qualifikationen gewinnen können. „Ich habe gesehen, wie das hier geschieht und wie sehr der Erfolg des Unternehmens auch daran hängt, dass die gut qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer beieinanderbleiben“, sagte der Kanzler. 

Fachkräfte aus dem Ausland benötigt 

Zugleich hob er hervor, wie wichtig der Zuzug von Fachkräften sei. Der wirtschaftliche Aufschwung Deutschlands sei in den vergangenen zehn Jahren wesentlich davon getragen worden, dass viele hier mit angepackt hätten. „Das wird auch für die Zukunft wichtig bleiben“. Scholz betonte, dass die Anforderungen für Arbeitskräftezuwanderung erleichtert worden sei. Die Bundesregierung hat unter anderem mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Hürden für die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte gesenkt. Der Kanzler zeigte sich überzeugt, dass es in Zukunft einfach und unbürokratisch möglich sein wird, Talente in den Produktionsprozess mit einzubinden und dadurch auch weiteres Wachstum zu generieren.

Mit Blick auf aktuelle Diskussionen in der Gesellschaft sagte Scholz: „Wirtschaftlicher Aufschwung gelingt in einem Land, das zusammenhält und sich nicht spalten lässt. Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir denen widersprechen, die unser Land auseinandertreiben wollen. Wir haben eine gemeinsame Zukunft. Wir alle sind die Zukunft in Deutschland.“