2030-Agenda

Historische Einigung zum Wohl des Planeten

Zum ersten Mal in der Geschichte haben sich die Vereinten Nationen eine umfassende Nachhaltigkeitsagenda gegeben. Die Bundesregierung würdigt diesen Schritt als historische Entscheidung. Das Werk schafft eine solide Basis für die UN-Klimakonferenz Ende November in Paris.

In der Agenda 2030 sind 17 Ziele vereint. Sie ist Grundlage und Chance, binnen einer Generation extreme Armut zu beenden, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und den Planeten vor dem Kollaps zu bewahren. Nach zwölftägigen Verhandlungen in New York waren sich alle UN-Mitgliedstaaten einig geworden. Das Werk soll beim Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs im September offiziell verabschiedet werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die Agenda als bedeutenden Schritt: "Die Entscheidung über die Nachhaltigkeitsagenda der UN ist historisch. Erstmals verbindet die Weltgemeinschaft systematisch die Bekämpfung von Armut mit der Bewahrung unseres Planeten." Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen zur 2030-Agenda bringe erfreulichen Rückenwind für den globalen Umweltschutz, sorge weltweit für bessere Sozialstandards und für ein wesentlich umweltverträglicheres Wirtschaften.

Weltvertrag für die Zukunft

Auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller würdigte die New Yorker Einigung: "Wir sind einem Weltzukunftsvertrag einen großen Schritt näher gekommen."

Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer sind gemeinsam für die Verwirklichung der Ziele verantwortlich. Die Mitgliedsstaaten haben auch einen internationalen Überprüfungsmechanismus vereinbart, um die Fortschritte der Agenda darzustellen.