Herzog & de Meuron bauen Museum

Juryentscheidung zum Neubau am Kulturforum Herzog & de Meuron bauen Museum

Der Entwurf des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron ist Sieger des internationalen Realisierungswettbewerbs für den Museumsneubau "Neue Nationalgalerie – Museum des 20. Jahrhunderts" am Kulturforum in Berlin. "Ein grandioser Entwurf", so Kulturstaatsministerin Grütters.

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, bei der Präsentation des Siegerentwurfs für das Museum der Moderne.

Freude über die Entscheidung der Jury für den Entwurf von Herzog & de Meuron.

Foto: Bundesregierung/Güngör

"Mit der Entscheidung für den Entwurf des international renommierten Architekturbüros Herzog & de Meuron hat die Jury eine Wahl getroffen, die dem Rang dieses Wettbewerbs und dem prominenten Bauplatz hervorragend gerecht wird. Denn auf dieses Bauvorhaben schaut die ganze Welt", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Der Entwurf sei geeignet, dem Stellenwert der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts eine angemessene Heimat zu geben, sagte Grütters. Den Schweizer Planern sei es gelungen, den großen Solitären von Hans Scharoun, August Stüler und Mies van der Rohe einen architektonisch herausragenden Bau an die Seite zu stellen, der das Kulturforum neu strukturieren und beleben werde, so die Kulturstaatsministerin weiter.

Initiative der Kulturstaatsministerin

Blick in das Museum Moderne

Siegerentwurf des Architekturbüros Herzog & de Meuron

Foto: © Herzog & de Meuron Basel

Die Staatsministerin hatte 2014 die Initiative für den Neubau ergriffen. Der Bundestag bewilligte dafür 200 Millionen. Dass bereits zwei Jahre später ein Siegerentwurf gekürt werden konnte, sei bemerkenswert und freue sie besonders, betonte Grütters bei der Pressekonferenz in Berlin. Die Eröffnung des neuen Museums des 20. Jahrhunderts ist für 2022 geplant.

Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs waren die zehn Preisträger des vorgelagerten Ideenwettbewerbs, dreizehn eingeladene Büros sowie neunzehn Teams, die sich zuvor im Teilnahmewettbewerb qualifiziert hatten. Aus diesem Kreis mit 42 Büros gingen 40 Entwürfe ein. Aufgabe der ausgewählten Planer war es, einen architektonischen Entwurf für das Museumsgebäude sowie die freiraumplanerische Gestaltung des unmittelbaren Gebäudeumfelds am Kulturforum zu entwickeln.