Europäischer Wettbewerb

Europa hilft – hilft Europa?

Europa entdecken und mitgestalten: Beim 62. Europäischen Wettbewerb ging es um Entwicklungspolitik. Fast 80.000 Schülerinnen und Schüler haben ihre Ideen dazu kreativ umgesetzt. Die besten Bilder, Texte, Videos und Onlineprojekte sind nun in Deutschland zu sehen.

Jugendliche mit einer Weltkugel

Europäische Jugendliche setzten sich mit Fragen der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit auseinander.

Foto: Thomas Imo/photothek.net

Den Europäischen Wettbewerb gibt es seit 1953. Er ist damit nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zum Abitur sind aufgerufen, zu aktuellen europäischen Themen kreative Beiträge einzureichen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es können Bilder oder Fotos sein, Collagen, Texte, Reden, Onlinebeiträge, Videofilme oder Comics oder auch Musikstücke.

Dank e-Twinnig und virtuellen Klassenzimmern können auch Schulklassen aus verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam Wettbewerbsbeiträge einreichen.

Verantwortung zeigen

2014 stand die Entwicklungspolitik der EU im Mittelpunkt. Das Motto war: "Europa hilft – hilft Europa?" Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich unter anderem mit der Schulbildung und den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern. Sie setzten sich kritisch mit der europäischen Asylpolitik auseinander.

Bilanz des Wettbewerbs

Nahezu 80.000 Schülerinnen und Schüler aus 1.172 Schulen beteiligten sich am Wettbewerb. Es gab insgesamt 70.000 Einsendungen. Davon wurden 23.000 an die Landesjurys geschickt, die wiederum die besten auswählten. Die Bundesjury begutachtete fast 2.000 Arbeiten der Jugendlichen. Für 693 Schülerinnen und Schüler gab es danach Bundespreise.

Das neue e-Twinning-Portal stieß erneut auf positive Resonanz. 772 Schülerinnen und Schülern aus 16 europäischen Ländern erarbeiteten 11 gemeinsame Projekte. Wettbewerbsaufgaben über Grenzen hinweg zu lösen - das erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Auf Entdeckung in Berlin

Die Bundeskanzlerin wird auch in diesem Jahr 30 Preisträger nach Berlin einladen. Vom 24. bis zum 26. Juni werden die Jugendlichen die Bundeshauptstadt erkunden. So werden sie den Deutschen Bundestag besuchen und im Kanzleramt die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters treffen.

Ab Mitte Juni sind die preisgekrönten Arbeiten im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zu sehen.

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